AMTSBLATT Archiv 2019

Amtsblatt 2019 /41

Ganztag an der Grundschule Bonlanden

Der Gemeinderat der Stadt Filderstadt hat im Oktober 2018 beschlossen, die Einrichtung eines Ganztagsangebots an der Grundschule Bonlanden näher zu untersuchen. Weitergehende Beschlüsse wurden dazu noch nicht gefasst, auch die relevanten Gremien der Schule haben noch keine Entscheidungen gefällt. Allerdings hält die Schulleiterin der Grundschule Bonlanden, Claudia Bubeck, es für zwingend erforderlich, die beiden Schulstandorte Schiller- und Uhlbergschule zusammenzulegen, um einen sinnvollen Ganztagsbetrieb einzurichten. Das würde bedeuten, dass der Standort Schillerschule aufgegeben werden müsste. Das alles wurde deutlich bei einer Informationsveranstaltung, zu der der Oberbürgermeister der Stadt Filderstadt, Christoph Traub, am 1. Oktober in die Uhlberghalle eingeladen hatte. Rund 70 interessierte Bürger, darunter viele Eltern von Schul- und Kindergartenkindern aus Bonlanden, waren gekommen. Ein Großteil dieser Eltern stand den Plänen von Gemeinderat, Stadtverwaltung und Schulleitung kritisch gegenüber. Vor allem wurde bemängelt, dass künftig die Kernzeit/flexible Nachmittagsbetreuung für die Kinder wegfallen soll, die sich für den Halbtagsunterricht entscheiden. Ganztagskinder hingegen könnten dieses Angebot auch weiter nutzen. Es wurde an dem Abend deutlich, dass noch viel Diskussionsbedarf besteht. (fi)

Amtsblatt 2019 /40

Es ist wieder so weit – Elternabend!

Wenn der Herbst kommt, dann kommen auch die allseits beliebten Elternabende. Spätestens sechs Wochen nach Schuljahresbeginn müssen die Klassenpflegschaftssitzungen (so der offizielle Name) stattgefunden haben. Drei Wochen später müssen spätestens die Elternbeiratssitzungen abgehalten worden sein. Dort treffen sich alle gewählten Elternvertreter einer Schule. Bei dieser Sitzung werden der Elternbeiratsvorsitzende und sein Stellvertreter gewählt. Weitere drei Wochen später, also nach zwölf Wochen, müssen die Gesamtelternbeiratssitzungen stattgefunden haben. Dort treffen sich die gewählten Elternbeiratsvorsitzenden und Stellvertreter aller Filderstädter Schulen. Diese wählen den Gesamtelternbeiratsvorsitzenden und einen Stellvertreter. Diese Termine sind verbindlich für alle Schulen im Land, sie sind im Schulgesetz BadenWürttembergs so festgelegt. Das mag auf den ersten Blick etwas bürokratisch wirken, aber es macht durchaus Sinn, auf eine gewisse Termintreue zu achten. Für die zweiten Elternabende im zweiten Halbjahr gilt das aber nicht, dort dürfen die Termine frei(er) gewählt werden. Zu spät sollte der aber auch nicht sein, man will ja eigentlich auch etwas besprechen, was ggf. in diesem Schuljahr noch umgesetzt werden kann. (fi)

Amtsblatt 2019 /39

In den Schulferien waren viele Hände aktiv!

Daher möchten wir Danke sagen, an all die Helfer, die die Klassenzimmer und Schulen renoviert und gereinigt haben. An das Amt für Familie, Schulen und Vereine, das an diversen Planungen und Ausschreibungen gearbeitet hat. An die Teams von Orts- und Kreispolizeibehörde sowie Polizei, die an den ersten Schultagen mit dafür gesorgt haben, dass die Schüler sicherer unterwegs waren. Wir vom GEB standen auch vor den Schulen und waren erfreut, dass eine abgefahrene Beleuchtung über einem Zebrastreifen vor einer Schule noch am selben Tag instandgesetzt wurde, dass die von uns reklamierten Gefahrenstellen von der Kreispolizeibehörde punktuell kontrolliert wurden und dass eine groß angelegte Überprüfung der Handynutzer im Auto vor den Schulen in Bernhausen dazu beigetragen hat, den Schulweg sicherer zu machen. Leider haben wir auch Schüler beobachtet, die den Helm am Schulranzen befestigt hatten, anstatt damit ihren eigenen Kopf zu schützen. Auch Kopfhörer auf dem Schulweg oder vor der Bushaltestelle sind ein tabu. Der Bringdienst zu den Schulen durch die Eltern darf hier nicht unerwähnt bleiben. Es muss nicht direkt auf dem Zebrastreifen oder vor dem Bus angehalten werden. Es schadet nicht, wenn die Kinder ein paar Meter laufen, wenn man gefahrlos an der nächsten Ecke anhalten kann. (ufa)

Amtsblatt 2019 /38

Eine Zentralküche für Filderstadt

Nach der (verdienten) Sommerpause können wir erholt die Aufgaben im neuen Schuljahr angehen. Wir wünschen allen Schülern, Lehrern, Schulleitungen, dem Schulträger und uns Eltern viel Glück und Erfolg. Einen wesentlichen Anteil am Wohl unserer Schulen haben auch die Entscheidungsträger im Gemeinderat. Wir freuen uns sehr über das Engagement der Stadträte, auch wenn wir (natürlich) nicht immer einer Meinung sind. Besonders gefreut haben wir uns über eine Veröffentlichung der Freien Wähler im Amtsblatt vom 13. September. Die Gemeinderatsfraktion brachte die (alte) Forderung nach einer Zentralküche für Filderstadt erneut ins Gespräch; damit könnten Schulen und Kitas ortsnah mit warmen Speisen versorgt werden. In unserer im März 2015 veröffentlichten „Agenda 2022“ haben wir das bereits als eines von 16 Zielen formuliert. Wir wünschen uns, dass die Errichtung einer solchen Zentralküche unabhängig und ergebnisoffen geprüft wird. Seinerzeit wurden uns interne Berechnungen der Verwaltung präsentiert; eine Zentralküche schien demnach unwirtschaftlich. Eine ganze Reihe von Rahmenbedingungen haben sich seitdem aber verändert (z.B. CO2). Einer Meinung sind wir in diesem (und in vielen anderen Punkten) mit dem Gesamtelternbeirat der Kindertagesstätten (GEB KiTE). Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit. (fi)

Amtsblatt 2019 /32-37 Sommerpause

Amtsblatt 2019 /31

Aus die Schule…

Aus Filderstädter Sicht geht ein nicht übermäßig ereignisreiches Schuljahr zu Ende, Aufregerthemen gab es sehr wohl. Ganz weit oben steht die unzureichende Lehrerversorgung, die auch hier zu Stundenausfall geführt hat. Und bis jetzt bangt noch so manche Schule, ob sie für das neue Jahr ausreichend Lehrer zugewiesen bekommt. Eine schlimme Situation, die keineswegs vom Himmel gefallen ist. Dass viele, der in den kinderreichen 70ern eingestellten Lehrer in den Ruhestand gehen würden, war bekannt. Umso schlimmer, dass noch vor wenigen Jahren großflächig Lehrerstellen gestrichen werden sollten. Stattdessen fallen nun Stunden sowie Förder- und Ergänzungsangebote aus. Das ist schädlich für unser aller Zukunft. Gerade in unserem so reichen Bundesland, darf so etwas nicht passieren! Wir möchten aber auch die Gelegenheit nutzen, uns bei Lehrern und Schulleitungen für die geleistete Arbeit zu bedanken. Und ein besonders großer Dank geht an Sibylle Hick, die Schulleiterin der Grundschule Plattenhardt, die nach 15 Jahren engagierter Arbeit zum Schuljahresende in den Ruhestand getreten ist. Ihr nachfolgen wird André Carozzi, ein junger, sehr beliebter Lehrer, der viele Jahre an der Gotthard-Müller-Schule unterrichtet hat. Wir wünschen beiden einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt – und uns allen wunderschöne und erholsame Ferien! (fi)

Amtsblatt 2019 /30 kein Artikel

Amtsblatt 2019 /29

Erfolgreiche erste „Integrationskonferenz“

Ein großes Lob an Barbara Scheubert und ihr Team vom Amt für Integration, Migration und Soziales der Stadt Filderstadt. Nach unserer Einschätzung war die erste „Integrationskonferenz“ am letzten Samstag am DBG in Sielmingen ein voller Erfolg. Erstens weil die Veranstaltung sehr gut besucht war und nicht viele der im Foyer der Schule aufgestellten Stühle frei blieben. Zweitens weil die Konferenz nach unserer Einschätzung perfekt organisiert war und breiten Raum für spannende Diskussionen zu den unterschiedlichen Themenfeldern ließ. Und drittens glauben wir, dass in den verschiedenen Workshops viele zukunftsweisende Ideen entwickelt wurden. Wir hoffen sehr und sind gespannt, ob diese zahlreichen guten Ansätze nun auch in konkreten Projekten umgesetzt werden können. Gerade im Bereich „Sprache und Bildung“ sehen wir genauso viel Bedarf wie Möglichkeiten. Wichtig ist uns zu betonen, dass die Last solcher Aufgaben weder alleine bei Schulen und Kitas, noch bei der Stadt selbst „abgeladen“ werden darf. Wir wünschen uns ein Netzwerk an Organisationen, Ehren- wie Hauptamt, die am gemeinsamen Ziel arbeiten, aber eigenständig agieren. Damit können nach unserer Einschätzung die meisten Potenziale gehoben werden. Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Filderstadt sich dem wichtigen Thema Integration so aktiv annimmt. (fi)

Amtsblatt 2019 /28

Erste Integrationskonferenz in Filderstadt

Am Samstag, 13. Juli, ab 9 Uhr findet am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Sielmingen die erste Filderstädter „Integrationskonferenz“ statt. Dort wird es auch eine Arbeitsgruppe zu „Sprache und Bildung“ geben. Wir als Gesamtelternbeirat Filderstadt werden dabei sein und wir würden uns freuen, wenn viele Eltern schulpflichtiger Kinder ebenfalls daran teilnehmen könnten. Die Schule ist ein ganz zentraler Ort der Integration; wenn dort die Einbindung gut gelingt, dann ist ein ganz wichtiger Baustein für ein gutes Zusammenleben gelegt. Schulleitung und Lehrer alleine können diese Aufgabe aber nicht bewältigen, ganz wichtig ist, dass wir Eltern und vor allem unsere Kinder am Gelingen mitwirken. Integration geht dabei für uns weit über das Einbinden von geflüchteten Menschen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund hinaus. Integration ist für uns das Gegenteil von Ausgrenzung – und ausgegrenzt werden auch Kinder, die vermeintlich zu dick, zu dünn, zu intelligent oder zu dumm sind. Dem müssen wir gemeinsam entgegenwirken. Gerne senden wir Ihnen den Flyer zur Veranstaltung zu. Einfach eine Mail senden an: vorstand@geb-filderstadt.de. Auch bei sonstigen Fragen rund um Schule, Bildung und Integration stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. (fi)

Amtsblatt 2019 /27

Eltern und Schule – Teil 3

Wir wünschen uns alle, dass unsere Kinder sicher zur Schule kommen. Am besten, sichersten und gesündesten kommen die Grundschüler zu Fuß zur Schule. In der Regel sind die Schulwege kurz, da bei uns jedes Kind in seinem Schulbezirk zur Schule gehen muss. Im Idealfall gehen die Kinder in kleinen Kindergruppen zur Schule. Vorher trifft man sich an markanten Stellen, oder die Kinder holen sich von zu Hause ab. Bei sehr ängstlichen Kindern kann es sinnvoll sein, dass die Eltern anfangs mitlaufen. Manche Kinder und Eltern finden sich auch zu so genannten Eltern- oder Laufbussen zusammen. D.h. bei einer kleinen Gruppe läuft jeden Tag ein anderer Elternteil mit. Wenn Sie und Ihre Kinder sich dabei sicherer fühlen und falls der Schulweg eine ganze Reihe von Gefahren birgt, kann das sehr sinnvoll sein. Aber Schule heißt auch für die Eltern, das Loslassen zu lernen. Kinder können und wollen selbstständig werden. Die elterliche Fürsorge muss aber auf jeden Fall am Schultor aufhören. Hier heißt es für uns Eltern: Stopp! Eltern haben im Schulgebäude in der Regel nichts zu suchen. Schule heißt auch Vertrauen schenken, der Schule und dem eigenen Kind gegenüber. (fi)

Amtsblatt 2019 /26 kein Beitrag

Amtsblatt 2019 /25 kein Beitrag

Amtsblatt 2019 /24

Eltern und Schule – Teil 2

Wir erleben immer wieder, dass sich Eltern vor ihren Kindern negativ über einzelne Lehrer oder die Schule an sich äußern. Wir erleben auch, dass sich Eltern vor ihren Kindern über die Qualität und die Menge der Hausaufgaben beschweren. Wir erleben auch, dass Eltern die Kritik ihrer Kinder über Lehrer kritiklos übernehmen, ohne auch nur eine zweite Meinung (zum Beispiel die der Lehrer) einzuholen. Wir halten das für den falschen Weg. Wir untergraben mit so einem Verhalten die Autorität der Lehrer. Damit fügen wir aber nicht nur den Lehrern Schaden zu, wir schaden auch unseren Kindern. Wenn viele Kinder einer Klasse, den Lehrer nicht mehr respektieren, dann wird auch der Unterricht darunter leiden. Und am Ende untergraben wir damit auch unsere eigene Autorität. Denn Kinder, die nicht lernen, Autoritäten zu respektieren, werden sehr bald auch uns Eltern in Frage stellen. Es ist wichtig und richtig, die Arbeit von Schule und Lehrern kritisch zu begleiten. Diese Kritik sollten wir aber direkt an die Lehrer richten, oder an die Schulleitung. Oder an uns Elternvertreter. Unsere Kinder sind dafür die falschen Adressaten. Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sie uns an: vorstand@geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /23

Eltern und Schule – Teil 1

Der Gesamtelternbeirat ist die Interessenvertretung aller Eltern schulpflichtiger Kinder im Einzugsgebiet eines Schulträgers. Entsprechend üben wir Kritik und geben Anregungen, wenn wir es für sinnvoll erachten. In erster Linie wenden wir uns damit an die Schulleitungen und die Lehrer, die Stadt Filderstadt als Schulträger, die Gemeinderäte etc. Gleichwohl sehen wir es auch als unsere Verpflichtung an, das Verhalten von uns Eltern zu hinterfragen und, wenn nötig, zu kritisieren. Genauso wie die Kinder das richtige Verhalten an einer Schule erlernen müssen, müssen dies auch wir Eltern tun. Zwar wissen wir alle, wie Schule in etwa funktioniert, gleichwohl ist unser Wissen in der Regel einige Jahrzehnte alt. Die Schule von damals ist nicht mehr die Schule von heute, und die Rezepte von damals sind nurmehr bedingt im Jahr 2019 gültig. Daher fragen Sie bei Unklarheiten zunächst bei Lehrern, Schulleitungen oder auch den Elternvertretungen nach. Im direkten Kontakt – so ist unsere Erfahrung – lassen sich die meisten Probleme schnell und unkompliziert lösen. Gerne stehen auch wir für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie unter: http://www.geb-filderstadt.de oder Sie schreiben direkt an: vorstand@geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /22

Glückwunsch zum Wahlerfolg

Am Sonntag ist der neue Gemeinderat in Filderstadt gewählt worden. Wir gratulieren allen StadträtInnen, die ein Mandat errungen haben. Wir tun das, weil wir die Arbeit unserer kommunalen Politiker schätzen. Nicht weil wir immer mit den Entscheidungen einverstanden sind. Wir tun dies, weil wir wissen, wie in den Fraktionen um Positionen gerungen wird und weil wir wissen, wie viel Zeit und Arbeit viele der StädträtInnen dafür aufbringen. Und dieser Aufwand wird komplett im Ehrenamt erledigt. Für kommunale Sitzungen gibt es zwar ein Sitzungsgeld, in Relation zum Zeitaufwand ist das aber ein Nasenwasser und häufig wird es auch noch an die Fraktionen abgegeben. Vielleicht sollten sich die Kritiker, die sich besonders gerne vor Wahlen in Internetforen über die Unfähigkeit der (kommunalen) Politiker beklagen, dies vor Augen führen. Politik auf kommunaler Ebene ist ein reines Ehrenamt; viel Ehr ist damit aber nicht zu verdienen. Ohne dieses Ehrenamt würde aber die Kommunalpolitik nicht funktionieren. Und jeder der meint, dass er es besser könnte, der sollte statt auf Facebook wütend zu posten, einen solchen Posten übernehmen. Zur Wahl darf sich (fast) jeder stellen. (fi)

Amtsblatt 2019 /21

Frage 6: Drei Wünsche frei

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten für die Filderstädter Schullandschaft, was würden Sie sich wünschen? Dies ist die sechste und letzte Frage, die wir den Parteien gestellt haben. Die Antworten stehen genauso, wie die auf die vorherigen fünf Fragen auf unserer Homepage. Wer also noch Entscheidungshilfe benötigt für die Wahl am Sonntag, der schaut am besten nach unter: http://www.geb-filderstadt.de. Was würden wir vom GEB uns aber wünschen, hätten wir drei Wünsche frei: 1. Mehr Lehrer und eine deutlich höhere Krankheitsreserve. 2. Mehr Geld für die sachliche und räumliche Ausstattung der Schulen, sodass zum Beispiel auch Schulwege und -bücher generell für alle Kinder kostenfrei sind. 3. Weniger Ideologie bei schulpolitischen Debatten, dafür mehr sachorientiertes Arbeiten. Fazit: Wir glauben, dass sich alle Mühe und jeder sinnvoll ausgegebene Euro für Schule und Schulbildung in der Zukunft tausenfach auszahlt. (fi)

Amtsblatt 2019 /20

Frage 5: Auswärtige Kinder an Filderstädter Schulen

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Filderstadt ist sehr attraktiv für Schulkinder aus benachbarten Gemeinden. Filderstadt baut die Schulgebäude und hat damit die Kosten – und auch Kinder unter anderem aus Aichtal, Grötzingen, Neuhausen, Wolfschlugen und Leinfelden-Echterdingen profitieren davon. Halten Sie das für richtig? Wir freuen uns sehr, dass auch Schüler aus benachbarten Gemeinden die Schulen in Filderstadt besuchen. Das fördert zum einen die Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg, zum anderen kann mit steigenden Schülerzahlen auch das Angebot an Wahlfächern und Profilen erhöht werden. Wir sehen in starken Bildungseinrichtungen die Chance, dass sich Filderstadt über die Stadtgrenze hinaus profilieren kann. Ein lang gehegter Wunsch von uns ist daher auch der Aufbau eines beruflichen Gymnasiums vor Ort. Um die Investitionslast in Neu- und Erweiterungsbauten von Schulen über Gemeindegrenzen gerecht zu verteilen, sind wir für eine kreisübergreifende Kopf-Pauschale für Schüler. Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /19

Frage 4: Vergünstigte Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr kosten aktuell für Filderstädter Kinder 48 Euro/Monat. Was halten Sie von einem städtischen Zuschuss für die Tickets etwa in Höhe von 20 Euro/Monat pro Kind oder gar einem kostenfreien Angebot? Groß sind die Klagen über die Eltern, die ihre Schüler regelmäßig mit dem Auto zur Schule fahren. Das führt zu deutlich mehr Verkehr, vor allem kurz vor Schulbeginn. Immer wieder kommt es dabei auch zu gefährlichen Situationen. Wir haben aber Verständnis dafür, wenn Eltern ihre Kinder auf dem eigenen Arbeitsweg im Auto mitnehmen. Zumal die Kosten für ein Schülerticket nicht wirklich günstig sind – und gute Fahrradwege nicht überall zur Verfügung stehen. Wir könnten uns vorstellen, dass ein verbilligtes Schülerticket helfen kann, die Zahl der Elterntaxis zu reduzieren und den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Und sollte bei bestehender Schulpflicht nicht auch der Weg zur Schule kostenfrei sein? Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /18

Frage 3: Schließung der Schillerschule in Bonlanden

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Es gibt Überlegungen rund um die Grundschule in Bonlanden, im Rahmen des Aufbaus eines Ganztagsangebots den Standort Schillerschule zu schließen und nurmehr den Standort Uhlbergschule zu erhalten. Was halten Sie von diesen Überlegungen? Wir als GEB Filderstadt stehen voll hinter dem Prinzip „Kurze Beine, kurze Wege“. Sprich, Grundschüler sollten einen kurzen Schulweg haben, den sie möglichst auch zu Fuß realisieren können. Gleichwohl sehen wir auch den Sanierungsbedarf an der Schillerschule und die organisatorischen Herausforderungen an einer Schule mit zwei Standorten. Wir halten vor diesem Hintergrund eine sachliche Diskussion für wichtig. Schwierig finden wir es, wenn diese Überlegungen mit den Plänen zur Umwandlung in eine Ganztagsgrundschule vermischt werden. Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /17

Frage 2: Ganztagsgrundschulen

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Das Thema Ganztagsgrundschule wird in Filderstadt sehr kontrovers diskutiert. An welchen Standorten halten Sie weitere Ganztagsgrundschulen für notwendig und sinnvoll? Aktuell gibt es in Filderstadt nur eine Ganztagsgrundschule – die Bruckenackerschule in Bernhausen. Nach Wünschen von Stadt und Gemeinderat sollen möglichst noch zwei weitere hinzukommen. Bereits recht weit sind die Planungen zur Umwandlung der Gotthard-Müller-Grundschule in Bernhausen; ein konkretes Datum zum Start gibt es aber nicht. In einem sehr viel früheren Stadium sind die Planungen zur Umwandlung der Grundschule in Bonlanden; entschieden ist dort aber noch nichts. Die Meinungen der Eltern in Filderstadt zur Ganztagsgrundschule sind gespalten, häufig wird darüber sehr kontrovers diskutiert. Viele Gegner lehnen eine Ganztagsschule grundsätzlich ab oder bevorzugen die flexiblere Nachmittagsbetreuung, die die Stadt anbietet. Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /16

Frage 1: Freitagsdemonstrationen

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Was halten Sie von den Freitagsdemonstrationen gegen den Klimawandel in der Schulzeit? Wie sollten Filderstädter Schulen nach Ihrer Einschätzung damit umgehen? Nach unserer Einschätzung beteiligen sich aktuell nur sehr wenige Schulkinder aus Filderstadt an diesen Demonstrationen unter dem Motto „Fridays for Future“. Für uns ist diese Frage trotzdem wichtig, weil sie auch eine grundsätzliche Haltung der Parteien zu solchen Aktionen deutlich machen kann. Schließlich herrscht in Deutschland Schulpflicht und auch eine Schule/Kommune funktioniert nur durch das Einhalten von Regeln? Wann darf aber wer diese Regeln für welches Ziel brechen? Sollten wir Eltern diese Demonstrationen unterstützen und damit einen Stundenausfall tolerieren? Werden wir Eltern unglaubwürdig, wenn wir gleichzeitig den Stundenausfall an Schulen wegen Lehrermangels beklagen? Lesen Sie die Antworten der Parteien unter http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /15

Fragen zur Kommunalwahl

Wir haben Anfang April allen Parteien, die nach unserer Einschätzung eine realistische Chance haben, in den Gemeinderat der Stadt Filderstadt gewählt zu werden, sechs Fragen rund um die Bildungslandschaft in Filderstadt zugesendet. Alle erhaltenen Antworten werden wir sukzessive im Wochenrhythmus auf unserer Homepage hochladen. Hier im Amtsblatt von Filderstadt dürfen wir aufgrund der aktuellen Karenzzeit vor der Kommunalwahl die Antworten nicht veröffentlichen. Allerdings dürfen wir in unserer Rubrik die jeweiligen Fragen darstellen und auf die Antworten im Internet hinweisen. Startpunkt ist die Ausgabe am 18. April, die letzte Frage veröffentlichen wir am 24. Mai. kurz vor der Kommunalwahl am 26. Mai. Die Fragen decken viele Bereiche ab, die aktuell rund um die Filderstädter Schulen diskutiert werden. Insbesondere geht es um die Einrichtung von weiteren Ganztagsgrundschule in Filderstadt, aber auch um vergünstigte Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr und die Attraktivität der Filderstädter Schulen für auswärtige Schüler. Jeweils mit Veröffentlichung des aktuellen Amtsblatts laden wir die Antworten ins Internet.

Amtsblatt 2019 /14

Besuch bei den Fraktionen

Im Verlauf des Monats März haben drei
Vertreter des Gesamtelternbeirats die Fraktionssitzungen
aller im Filderstädter Gemeinderat
vertretenen Parteien besucht. In der
Reihenfolge der Besuche waren wir bei der
Fraktionsgemeinschaft von CDU und FDP,
bei der Fraktionsgemeinschaft Die Grünen,
den Freien Wählern Filderstadt und der SPD
Filderstadt. Wir haben uns sehr über die
Einladungen und die Möglichkeit zum Austausch
gefreut. Basis unserer Gespräche war
die vom GEB erarbeitete Agenda 2022.
Sie formuliert 16 Ziele, von denen wir Eltern
uns wünschen, dass sie bis 2022 umgesetzt
sind. Gleichzeitig ist sie eine Vision von
einem Filderstadt, das sich als Bildungsstandort
profiliert. Die Agenda ist unter: http://www.gebfilderstadt.
de einsehbar. Vor allem ist es uns
wichtig, alle Schularten in Filderstadt zu erhalten,
um unseren Kindern eine Vielfalt an
Wahlmöglichkeiten zu bieten. Wir haben hier
bei den Parteien, bildlich gesprochen, „offene
Türen eingerannt“. Insbesondere liegt
uns, wie auch den Parteien, der Erhalt der
Jahnschule (Werkrealschule) in Harthausen
am Herzen. Die Schule hat es aber die letzten
Jahre, und auch für das nächste Schuljahr
2019/2020 wieder mit großem Engagement geschafft, die erforderliche Mindestanmeldezahl
an Schülern zu erreichen. (fi)

Amtsblatt 2019 /13

Homepage DEB-Filderstadt wieder online

Vor einem dreiviertel Jahr haben wir uns aufgrund der DSVGO und der damit verbundenen Unsicherheit, was dürfen wir noch legal veröffentlichen, entschlossen die Homepage des GEB einzufrieren.
Wir sind wieder online und wollen die Filderstädter Schullandschaft aus unserer Sicht abbilden.
Wir freuen uns auch auf Anregung von Ihnen.

Amtsblatt 2019 /12

Unterrichtsausfall

Die Arbeitsgemeinschaften gymnasialer Eltern in Baden-Württemberg (Arge) haben ein Rechtsgutachten zum Unterrichtsausfall an Gymnasien in Auftrag gegeben und am 15. März öffentlich vorgestellt. Demnach verstößt erheblicher Unterrichtsausfall gegen die verfassungsrechtliche Garantie eines hinreichenden und im Umfang für alle Schüler im Wesentlichen gleichen Unterrichts. „Ein Unterrichtsausfall in einzelnen Kernfächern von 20 Prozent und mehr ist offensichtlich keine Seltenheit“, heißt es dazu im Gutachten. Die Verfasser kommen zu dem Schluss, dass „in den letzten drei Schuljahren vor dem Abitur (…) nicht mehr als acht Prozent an Unterricht insbesondere in den Abiturfächern durch einen qualifizierten Lehrer ausfallen dürfen“. Für das Land ergebe sich die Verpflichtung „durch organisatorische Maßnahmen sicher zu stellen, dass der entsprechende Unterricht auch allen Schülern in gleicher Weise erteilt werden kann“. Das Kultusministerium hat in einer noch am selben Tag veröffentlichten Stellungnahme Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Arge erwartet von den Gesprächen und anschließend eingeleiteten Maßnahmen „eine spürbare Verbesserung der Unterrichtssituation“. Eine Klage gegen das Land behält sich die Arge vor. (fi)

Amtsblatt 2019 /11

Elternvertreter werden – und sein Teil 2

Wer einmal als Elternvertreter, auch in Filderstadt, in „seiner“ Klasse gewählt wurde, der behält diesen „Job“ in der Regel einige Jahre. Trotzdem muss zu Beginn eines jeden Schuljahres neu gewählt werden – es sei denn, der Elternbeirat hat eine andere Regelung festgelegt. Möglich ist es, die Elternvertreter für eine Amtszeit von maximal drei Jahren zu wählen. Zumeist sind Wiederwahlen aber schnell entschieden – weil alle froh sind, wenn die Elternvertreter weitermachen. Und eigentlich ist es auch gut, das Amt über mehrere Jahre auszuüben. Wie überall zahlt sich auch in diesem Ehrenamt Erfahrung aus – insbesondere, wenn es um die Beilegung von Konflikten geht. Diese können vielfältig und zahlreich sein. Sehr „beliebt“ sind die Themen (Menge der) Hausaufgaben, die Bewertung von Klassenarbeiten und die Qualität des Unterrichts. Als Faustregel gilt (nicht nur in der Schule): Je direkter und schneller ein Problem gelöst werden kann, desto besser. Das heißt zügig den konkreten Konfliktpartner ansprechen und versuchen, zunächst auf dieser Ebene das Problem aus der Welt zu schaffen. Zur Erläuterung: Der Elternbeirat ist die Vertretung der Eltern der Schüler einer Schule. Er setzt sich zusammen aus den Elternvertretern aller Klassen einer Schule (§57 SchG). (fi)

Amtsblatt 2019 /10

Elternvertreter werden – und sein

Eine Pflicht in Schulkassen ist es, zwei Elternvertreter zu wählen. Mehr sind möglich, weniger nicht. Gewählt werden sie bei den Elternabenden, die zweimal im Schuljahr stattfinden müssen. Es gibt zumeist nur wenige Eltern, die dieses Ehrenamt übernehmen wollen, denn mit ein wenig Arbeit ist es schon verbunden, mit Ehre manchmal weniger. Klassenlisten erstellen, Klassenfeste mitorganisieren, zu den Elternbeiratssitzungen gehen, die Elternabende vorbereiten und der gewählte Klassenpflegschaftsvorsitzende (so die offizielle Bezeichnung) sollte auch durch den Elternabend führen. Das heißt, Ihr eröffnet die Sitzung und führt durch die von Euch in Absprache mit dem Klassenlehrer verfasste Tagesordnung. Achtung: Das Moderationsrecht habt Ihr, nicht der Klassenlehrer. Das wird häufig nicht umgesetzt, weil Ihr es nicht besser wisst, oder es nicht wollt. Oder weil die Lehrer es nicht wissen, oder sie es nicht wollen. Das Recht liegt auf Eurer Seite, ob Ihr es durchsetzt, liegt bei Euch. Zu dogmatisch solltet Ihr nach unserer Einschätzung nicht vorgehen, aber unterbuttern lassen, solltet Ihr Euch auch nicht. Ihr seid nicht nur dafür da, Listen zu führen und die Eltern zum Muffin backen anzuhalten. Es gibt Pflichten und Rechte. (fi)

Amtsblatt 2019 /09

Georg Appel verstorben

In der Nacht zum 21.Februar ist völlig überraschend unser langjähriges Mitglied, Elternbeiratsvorsitzender am dbg-Filderstadt, Mitglied in der Elternstiftung Baden-Württemberg sowie der Sprachförderung der Stadt Filderstadt und stellvertretender Vorsitzender der ARGE Stuttgart, Georg Appel verstorben.

Wir sind fassungslos, bestürzt und tief traurig über diesen Verlust. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Amtsblatt 2019 /08

Rechtliche Grundlagen der Elternarbeit Teil 2

Rechte und Pflichten

Im letzten Amtsblatt haben wir über die rechtlichen Grundlagen der Elternarbeit berichtet, genauer, wir haben aus dem Schulgesetz des Landes Baden-Württemberg zitiert.
Dort steht u.a., dass Eltern das Recht haben, an der schulischen Erziehung mitzuwirken. Dies ist ein Segen für uns Eltern. Es gibt klare Regelungen, wo die Mitwirkung erwünscht und wo sie sogar zwingend erforderlich ist.
Das unterscheidet die schulische Gesetzgebung z.B. deutlich von den Regelungen in Kindergärten. Dort heißt es in §5 (1) des KiTaG des Landes zwar auch, dass in den Einrichtungen Elternbeiräte gebildet werden (müssen), aber schon die Bildung örtlicher Gesamtelternbeiräte ist eine Kann-, keine Muss-Bestimmung (2). Weitere Regelungen über Mitspracherechte und -pflichten von Eltern sind in dem nur zehn Paragraphen umfassenden Gesetz nicht vorhanden.
Warum wird das so unterschiedlich gehandhabt?
Nun, der wesentliche Grund dürfte darin liegen, dass es im Gegensatz zur Schule keine Kindergartenpflicht gibt. Wäre dem so, würde mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Gesetzgebung ausgeweitet werden. Denn wo Pflichten sind, gibt es in fortgeschrittenen Gesellschaften immer auch Rechte, und umgekehrt.
Mehr dazu im nächsten Amtsblatt. (fi)

Amtsblatt 2019 /07

Rechtliche Grundlagen der Elternarbeit Teil 1

Auszüge aus dem Schulgesetz für BW
§ 55 Eltern und Schule
(1)  Die Eltern haben das Recht und die Pflicht, an der schulischen Erziehung mitzuwirken. (…) Die Schule fördert und unterstützt die Eltern bei der Wahrnehmung ihrer schulischen Elternrechte; dies gilt in besonderer Weise auch für Eltern mit Migrationshintergrund.
(2) Das Recht und die Aufgabe, die Erziehungsarbeit der Schule zu fördern und mitzugestalten, nehmen die Eltern
1. in der Klassenpflegschaft,
2. in den Elternvertretungen und
3. in der Schulkonferenz wahr.

§ 57 Elternbeirat

(1) Der Elternbeirat ist die Vertretung der Eltern der Schüler einer Schule. (…)
(3) Die Eltern der Schüler einer Klasse wählen aus ihrer Mitte einen Klassenelternvertreter und dessen Stellvertreter. Die Klassenelternvertreter und ihre Stellvertreter bilden den Elternbeirat der Schule.
(4) Der Elternbeirat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.

§58 Gesamtelternbeirat

(1) Die Vorsitzenden und je ein stellvertretender Vorsitzender der Elternbeiräte aller Schulen eines Schulträgers bilden den Gesamtelternbeirat.


Amtsblatt 2019 /06

B L E I B S I C H T B A R
Wir möchten mit diesem Bild an alle Eltern appellieren, die Verkehrssicherheit der Fahrräder ihrer Kinder und Jugendlichen gemeinsam zu überprüfen und bei defekten diese umgehend zu reparieren.
Es ist toll und lobenswert, dass der Weg zur Schule mit dem Fahrrad auch bei diesen widrigen Wetter- und Witterungsverhältnissen durchgeführt wird. Leider haben wir in der letzten Woche vor den Schulen viele Fahrräder mit defektem Vorder- oder Rücklicht oder gar gänzlich ohne Licht beobachten können. Auch helle reflektierende Kleidung oder Helme helfen die Sichtbarkeit und damit die Verkehrssicherheit deutlich zu verbessern.

Amtsblatt 2019/05


Übergang an weiterführende Schulen

Kinder der vierten Klassen und ihre Elternmüssen sich die nächsten Wochen für eine weiterführende Schule entscheiden. Um die Wahl zu erleichtern, oder auch um dieWunschschule einmal genauer zu betrachten, bieten alle weiterführenden Schulen in Filderstadt Tage der offenen Tür und teilweise zusätzliche Infoabende an. Wir können nur allen Eltern und Kindern raten, diese zumeist auch spannenden Angebote zu nutzen. Hier eine Übersicht der Termine, die Sie auch auf unserer Homepage unter www.geb-filderstadt.de nachlesen können (alle Termine ohne Gewähr) :
Samstag, 9. Februar,9.15 – 12.30 Uhr, Realschule Bernhausen, Poltawastr. 3 
Donnerstag, 14. Februar16 – 18 Uhr, 
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Seestr. 40; Infoabend: 20. Februar, 19.30 Uhr
Freitag,15. Februar15 – 18 Uhr, 
Realschule Bonlanden, Mahlestr. 20Dienstag, 19.Februar, 15 – 18 Uhr,
Eduard-Spranger-Gymnasium, Tübinger Str. 71, Infoabend: 19. Februar, 19.30 Uhr
Samstag, 23. Februar11 – 14 Uhr, Gotthard-Müller-Gemeinschaftsschule, 
La Souterrainer Str. 9, 
Infoabend: 12. Februar, 19 Uhr
Donnerstag, 28. Februar,16.30 – 18 Uhr, Jahnschule (Werkrealschule), 
Jahnstraße 25 – 27 (ufa/fi)


Amtsblatt 2019/ 04


Filderstadt feiert Neujahr

Die Stadt Filderstadt und eine Vielzahl von Parteien und Organisationen haben die letzten Tage zu ihren Neujahrsempfängen eingeladen. Wir Eltern freuen uns sehr über das Engagement und die Vielzahl von Einladungen, die auch uns erreicht haben; leider konnten wir nicht alle Termine wahrnehmen. Nachhaltig beeindruckt hat uns das neue Konzept des Neujahrsempfangs der Stadt Filderstadt, vor allem der „Markt der Möglichkeiten“, wo sich 31 Vereine, Organisationen und Kirchen sowie die Stadt selbst präsentiert hatten. Wir waren positiv überrascht, wie viele der insgesamt 700 Besucher den Markt zum Flanieren und Parlieren genutzt haben. Sehr gefreut hat uns zudem, dass unser Oberbürgermeister Christoph Traub in seiner kurzweiligen wie informativen Rede auch der Schulpolitik ein paar Worte gewidmet hat. Zum einen wies er auf den laufenden Neubau der Gotthard-Müller-Schule und die Erweiterung der Fleinsbach-Realschule hin, zum anderen auf die Projektplanungen für 2019: den dringend notwendigen Erweiterungsbau am ESG und die Neukonzeption der Gotthard-Müller-Turnhalle, beide in Bernhausen. Wir wünschen auf diesem Wege unserer neuen (Bau-)Bürgermeisterin Susanne Schreiber Glück und Gottes Segen für ihre großen Aufgaben. (fi)

Amtsblat 2019/ 03


Bemerkenswertes Engagement in Fördervereinen

Den Jahresanfang wollen wir nutzen, um den vielen ehrenamtlichen Eltern und Helfern der Fördervereine der Filderstädter Schulen zu danken. Ohne deren Engagement könnten viele Projekte an unseren Schulen nicht so unkompliziert umgesetzt werden, die letztendlich wieder unseren Kindern zu Gute kommen. Mit Helfern meinen wir die Gruppe von Eltern, die teilweise schon seit Jahren keine Kinder mehr an der Schule haben und sich trotzdem weiterhin einbringen. Ohne diese Helfer könnten manche Fördervereine nicht mehr existieren. Wir wünschen uns für dieses Jahr, dass mehr Eltern sich bei den Fördervereinen ihrer Schule aktiv beteiligen und mithelfen.

Unterstützung für alle Fördervereine gibt es seit 2003 vom Landesverband der Schulfördervereine Baden-Württemberg. Aktuell sind darin 1.300 Mitglieder organisiert. Der LSFV e.V. weist auf Fördermöglichkeiten hin, gibt Hilfestellungen bei Rechtsfragen und bietet Aus- und Fortbildungen an. Er arbeitet eng mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, den kommunalen Landesverbänden und weiteren Initiativen zusammen. Kontakt: http://www.lsfv-bw.de. (ufa)

Amtsblatt 2019 01 /02


Kooperation mit GEB Kite

Kurz vor Weihnachten haben sich die Vorsitzenden des GEB Filderstadt mit drei der neu gewählten Vertreter des Gesamtelternbeirats der Kindertagesstätten Filderstadt (GEB Kite) zu einem ersten Gedankenaustausch getroffen. Das Gespräch fand in sehr offener und freundschaftlicher Atmosphäre statt. Wir haben einige Bereiche abgeklopft, bei denen wir zusammenarbeiten wollen. Das betrifft vor allem die Themen Gefahrstellen im Verkehr und Ganztagsgrundschulen. Gerade bei Letzterem wurde einmal mehr deutlich, dass der Informationsbedarf noch riesig ist. Wir waren uns einig, dass wir in dieser Hinsicht aktiv werden wollen. Besonders liegt dem GEB Kite auch die  Inklusion am Herzen. Das Thema ist vielschichtig und geht weit über Zugangsmöglichkeiten für körperlich beeinträchtigte Menschen hinaus. Wir freuen uns sehr über die vielen Gemeinsamkeiten und die bereits angelaufene konstruktive Zusammenarbeit. Zuletzt hat es vor rund sechs Jahren eine intensive Kooperation mit den damaligen Vertretern des GEB Kite gegeben. Gemeinsam haben wir u.a. eine Umfrage zum Thema Gemeinschaftsschule bei allen Eltern von Schülern und Kindergartenkindern realisiert. Das war ein Baustein, der zur Umwandlung der Gotthard-Müller-Werkrealschule in eine Gemeinschaftsschule beigetragen hat. (fi)

Amtsblatt 2018 /50


Verkehrssicherheit

Neben dem Thema Ganztagsgrundschulen kümmert sich der Gesamtelternbeirat Filderstadt aktuell vor allem auch um die Geh- und Radwegplanung und damit um die Verkehrssicherheit auf den Schulwegen in unserer Stadt. Dafür wurde eine eigene Arbeitsgruppe gebildet. In ihr engagieren sich Peggy Rodler (Wielandschule), Ines Schmidt (ESG) und Ulrich Fauth (DBG). Gemeinsam mit den Elternvertretern der jeweiligen Schulen schauen wir uns Gefahrenstellen an und arbeiten mit der Stadt an Verbesserungen. So wurden diesen November im Ortsteil Harthausen die Beleuchtung der Zebrastreifen an der Lindenschule, am Jahnareal sowie in der Harthäuser Hauptstraße erneuert. Die alte Überkopf-Beleuchtung wurde demontiert, im Gegenzug wurden die Beleuchtung des Zebrastreifens erhöht und mit neuer LED-Technik ausgestattet. Gemäß der Richtlinie FGÜ (Fußgängerüberweg) ist es notwendig, die Aufstellfläche (rechts und links) ausreichend zu beleuchten, sodass die Nutzer rechtzeitig gesehen werden. Wir danken der Stadt für die Unterstützung! Gerne wünschen wir uns auch Ihre Mithilfe und bitten um Hinweise auf Gefahrenstellen bei Schulwegen unter: vorstand@geb-filderstadt.de. (ufa)

Amtsblatt 2018 /49
Schullandschaft in Filderstadt

Nach unserer Einschätzung ist die Schullandschaft in Filderstadt weitgehend hervorragend aufgestellt. Viele der von uns in der Agenda 2022 im März 2015 formulierten Ziele sind in Filderstadt bereits realisiert. Wir freuen uns insbesondere darüber, dass fast alle Schularten angeboten werden – bis auf ein berufliches Gymnasium.

Kurz- und mittelfristig wird sich der GEB vor allem mit den Themen Ganztagsgrundschule sowie Geh- und Radwegplanung beschäftigen. Die Umsetzung der Sportentwicklungsleitplanung werden wir mit Interesse verfolgen.

Beim Thema Ganztagsgrundschule sehen wir bei vielen Eltern noch Aufklärungs- und Diskussionsbedarf. In einer gebundenen Ganztagsschule, d.h. alle Kinder nehmen verpflichtend am Ganztag teil, sehen wir organisatorische und pädagogische Vorteile. Gleichwohl gibt es in Filderstadt viele Eltern, die für ihre Kinder keine Ganztagsschule wollen. In einer nichtgebundenen Ganztagsschule wird parallel im Ganztag wie im klassischen Halbtag unterrichtet. Das führt zu Nachteilen für beide Gruppen (keine Rhythmisierung, Nachmittagsunterricht für Halbtagskinder). Wir sehen hier noch weiteren Informationsbedarf, zum Beispiel mit einer erneuten Bürgerversammlung. (fi)

Amtsblatt 2018 /48
Verabschiedung und Neuwahl 2018/2019

Bei der ersten Sitzung des Gesamtelternbeirats (GEB) im Schuljahr 2018/19 am 22. November an der Schillerschule in Bonlanden ist, wie berichtet, André Brückner als Vorsitzender verabschiedet worden. Dankende Worte fanden Jens Theobaldt, Leiter des Amtes für Familie, Schulen und Vereine, Thomas Dreher, Geschäftsführender Schulleiter und Schulleiter der Realschule Bonlanden sowie Jens Fischer als stellvertretender GEB-Vorsitzender. Vielen Dank!

Zum neuen Vorsitzenden des Gesamtelternbeirats wurde anschließend Jens Fischer gewählt. Er war von 2013 bis 2018 stellvertretender GEB-Vorsitzender. Seit 2014 ist er Elternbeiratsvorsitzender der Gotthard-Müller-Schule in Bernhausen. Zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde Ulrich Fauth. Er war von 2015 bis 2018 Schriftführer im Gesamtelternbeirat. Seit diesem Schuljahr vertritt er im GEB das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Sielmingen. Zuvor war er von 2014 bis 2018 stellvertretender Elternbeiratsvorsitzender der Jahnschule in Harthausen. Neu zur Schriftführerin gewählt wurde Megan Suzanne Schoppmann, Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule Bonlanden. Zur Kassenwartin wiedergewählt wurde Ines Schmidt, Elternbeiratsvorsitzende am Eduard-Spranger-Gymnasium in Bernhausen. (fi)

Amtsblatt 2018 /47
André Brückner verabschiedet


Bei der ersten Sitzung des Gesamtelternbeirates am 22. November in der Schillerschule in Bonlanden ist André Brückner als Vorsitzender des GEB verabschiedet worden. Der 53-jährige hat von 2008 an unsere Interessenvertretung geleitet. In seine Amtszeit fielen einige der großen Veränderungen in der Schullandschaft in Baden-Württemberg, so die Einführung der Werkrealschule, das Ende der verbindlichen Grundschul-„Empfehlung“, die Einführung der Gemeinschaftsschule als neue Schulart und die Verankerung der Ganztagsgrundschulen im Schulgesetz. Auch in Filderstadt hat dies vor allem mit Start der Gemeinschaftsschule im Herbst 2016 und dem Auslaufen der Werkrealschulen in Bonlanden und Bernhausen Spuren hinterlassen. Brückner und der GEB haben mit vielen Veranstaltungen und einer repräsentativen Umfrage den Bedarf an der neuen Schulart in der Stadt festgestellt, und deren Umsetzung mitgestaltet. In der 2015 erstellten Agenda 2022 hat sich der GEB auf Leitlinien für die Filderstädter Schullandschaft geeinigt, die weit über seine Amtszeit hinaus wirken werden. André wir danken Dir für Dein Engagement und die außerordentlichen Verdienste für die Eltern und Schulkinder in Filderstadt. Viel Glück und weiter viel Kraft für alle neuen Projekte. (fi)