Antwort 1 SPD

Was halten Sie von den Freitagsdemonstrationen gegen den Klimawandel in der Schulzeit? Wie sollten Filderstädter Schulen nach Ihrer Einschätzung damit umgehen?

SPD

Wir begrüßen es, dass sich viele Jugendliche politisch dafür engagieren, dass sich unsere Gesellschaft insgesamt und die von ihr gewählten Politikerinnen und Politiker deutlich mehr für die Zukunft unserer Erde einsetzen. Wir verstehen, dass sich sehr viele Menschen wegen der bereits einsetzenden und weiter drohenden Klimaänderungen  große Sorgen machen und endlich sehen und erkennen, dass gegen die weitgehend bekannten Ursachen wirkungsvoll eingeschritten wird.

D.h.: Es gilt darzustellen in welchem Zeitraum, wie gehandelt werden soll, und wie man gleichzeitig den Folgen, die ebenfalls ernst zu nehmen sind, begegnen will, die durch besagte Änderungen ausgelöst werden. 

Durch Demos allein verändert sich Politik aber nicht. D.h. diejenigen, die Änderungen erzielen wollen, sollten in ebenso großer Zahl direkt auf die Parteien und ihre  Organisationen zugehen, um dort ihren Einfluss geltend zu machen, um Änderungen zu bewirken. 

Wenn dies in der Schulzeit geschieht, erweckt dies natürlich eine größere gesellschaftliche Aufmerksamkeit als abends oder am Wochenende. Wer gegen Regeln (mit positiven und humanen Zielen für unsere Gesellschaft) verstößt, kann anfangs mit Verständnis rechnen, aber sicher nicht auf Dauer. Die Schulen selbst müssen reagieren und wissen, wie man pädagogisch und verantwortungsbewusst mit solchen Situationen umgeht. Der Gemeinderat hat hier keinen Mitwirkungsanspruch und kein Mitwirkungsrecht.  

Walter Bauer
SPD-Fraktion Filderstadt
SPD-Ortsverein Filderstadt


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