Antwort 3 BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN


Es gibt Überlegungen rund um die Grundschule in Bonlanden, im Rahmen des Aufbaus eines Ganztagsangebots den Standort Schillerschule zu schließen und nurmehr den Standort Uhlbergschule zu erhalten. Was halten Sie von diesen Überlegungen?

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN 03.05.2019

Es existiert ein Gemeinderatsbeschluss, wonach neben der Bruckenackerschule und der bereits beschlossenen Gotthard- Müller- Schule ein weiterer Standort als Ganztagsschule  ausgebaut werden soll. Dazu sind die Schulen in Sielmingen, Plattenhardt und Bonlanden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hinsichtlich eines Bauens im Bestand oder eines Neubaus untersucht worden. Eine nicht unerhebliche Rolle haben auch die Standortgegebenheiten gespielt. Im Ergebnis hat sich der Stadtteil Bonlanden herauskristallisiert, und zwar durch die Zusammenlegung der beiden Grundschulen an einem Standort- der Uhlbergschule. Gründe, die dafür sprechen, sind vor allem schulorganisatorischer Art, die sich durch zwei Standorte ergeben, aber auch die Tatsache, dass die Raumsituation an beiden Schulen sehr angespannt und ein Ausbau der Schillerschule am jetzigen Ort aber nicht möglich ist. Die Uhlbergschule bietet sich zudem auch hinsichtlich eines Inklusionsangebotes an. Von Vorteil ist sicherlich, dass die Realschule Bonlanden bereits Ganztagsschule ist und dadurch der Übergang von der Grundschule erleichtert wird. Aber auch die Erreichbarkeit der Schule war ein Kriterium.  So ist die Uhlbergschule gut erreichbar für Kinder aus Plattenhardt und Harthausen, die in ihrem Schulbezirk kein Ganztagsangebot vorfinden.
Wichtig ist mir für den Prozess, dass eine frühzeitige Beteiligung und Einbindung der Schulgremien und der Eltern erfolgt, die letztlich gemeinsam auch über die Schulform entscheiden. Dabei müssen der qualitativen Charakter einer Ganztagsschule und ihre Vorzüge in den Fokus gerückt werden.

Catherine Kalarrytou
Fraktionsvorsitzende
DIE GRÜNEN Fraktionsgemeinschaft


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