AMTSBLATT Archiv 2019


Amtsblatt 2019 /51-52

Entwicklungsplanung für Ganztagsgrundschule Bonlanden

Der Gemeinderat hat am 9. Dezember auf Antrag der FDP mit Stimmen der FDP, Freien Wähler, Teilen der CDU-Fraktion und einer Stimme der Grünen (14 Ja, 12 Nein, eine Enthaltung) entschieden, den Antrag zur Bewilligung von Mitteln zur Erstellung einer Entwicklungsplanung für die Grundschule Bonlanden und die Realschule Bonlanden am Standort Bildungszentrum Seefälle (TOP 15) zunächst zurückzustellen, so lange bis die Schulkonferenz an der Grundschule Bonlanden eine Entscheidung zum Thema Ganztagsgrundschule gefällt hat. Wir begrüßen als Gesamtelternbeirat Filderstadt diese Entscheidung ausdrücklich, weil sie die Stellung der Schulkonferenz als Souverän stärkt. Die Entscheidung ob oder ob nicht eine Ganztagsgrundschule eingerichtet wird, muss vor Ort an der Schule entschieden werden. Zuvor bereits Planungsmittel freizugeben, ohne diese Entscheidung abzuwarten, wäre in unseren Augen fahrlässig. Wir verstehen diese Entscheidung ausdrücklich nicht als Votum gegen Ganztagsgrundschulen an sich. Über die Köpfe von Eltern hinweg darf so eine Entscheidung aber nicht getroffen werden. Daher bedanken wir uns bei den Parteien, die diesen Antrag abgelehnt haben und bei der FDP-Fraktion für das Einbringen dieses Antrags zur Verschiebung der Entscheidung. WIR WÜNSCHEN EIN GESEGNETES WEIHNACHTSFEST! (fi)

Amtsblatt 2019 /50

Verlässliche Schulbusse – was tut sich?

Wie vor drei Wochen bereits angemahnt, erneuern wir unserer Forderung nach sicheren und verlässlichen Schulbussen in und um Filderstadt. Leider mussten wir feststellen, dass mit dem Start des neuen VAB-Linienbündel 11 von Aichtal nach Bernhausen zum 1. Dezember (Amtsblatt 48) die Verspätungen und sogar ganze Linienausfälle, wie befürchtet, zugenommen haben. Ein geordneter Unterrichtsbeginn ist massiv an allen Schulen in Filderstadt durch die Verspätungen gestört. Die Schulsekretariate werden mit Anfragen in ihrer täglichen Arbeit behindert. Eltern fahren ihre Kinder bei anstehenden Klassenarbeiten lieber selber in die Schule. Das ist nicht mehr hinnehmbar. Daher haben wir die Kommunalaufsicht und ÖPNV des Landkreises Esslingen als Auftraggeber aufgefordert, uns vor den Weihnachtsferien konkrete Maßnahmen zur Sicherstellung eines funktionierenden Schulbusverkehrs aufzuzeigen. Um weiterhin die Verspätungen und Ausfälle zu dokumentieren, benötigen wir weiterhin die Mithilfe aller betroffenen Eltern und Schüler. Bitte auf: http://www.geb-filderstadt.de das Meldeformular an uns schicken. Wir lassen nicht locker und werden weiter berichten. (ufa)

Amtsblatt 2019 /49

Wahlen im Gesamtelternbeirat

Bei der ersten Sitzung des GEB in diesem Schuljahr am 27. November an der Realschule Bernhausen sind der bisherige Vorstand Jens Fischer (Vorsitzender) Ulrich Fauth (Stellvertreter), Megan Schoppmann als Schriftführerin und Ines Schmidt als Kassenwartin für ihre Arbeit im letzten Schuljahr entlastet worden. Auf Vorschlag der Vorsitzenden und aufgrund des großen Arbeitsanfalls wurden für dieses Schuljahr zwei statt, wie bisher, ein Stellvertreter gewählt. Ulrich Fauth und Jens Fischer wurden in ihren Ämtern bei jeweils einer Enthaltung und ohne Gegenstimme wiedergewählt. Jens Fischer übernimmt zusätzlich das Amt des Kassenwarts. Ulrich Fauth leitet wie zuvor die Arbeitsgemeinschaft Mobilität und Verkehr. Megan Schoppman übernimmt zusätzlich zur Schriftführung den neuen zweiten Stellvertreterposten. Zur Kassenprüferin gewählt wurde Jennifer Wörner, Elternbeiratsvorsitzende der Weilerhauschule Plattenhardt. Jens Fischer ist Elternbeiratsvorsitzender der Gotthard-Müller-Schule in Bernhausen, Ulrich Fauth Elternbeiratsvorsitzender des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Sielmingen, Megan Schoppmann ist stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende am Elisabeth-Selbert-Gymnasium in Bernhausen. Die Vorsitzenden bedanken sich für das entgegengebrachte Vertrauen und Herrn Conrad für die Gastfreundschaft an seiner Schule. (fi)

Amtsblatt 2019 /48

Wer will eine zweite und dritte Ganztagsgrundschule in Filderstadt?

Wir haben an der Bruckenackerschule seit Jahren eine gut funktionierende und erfolgreiche Ganztagsgrundschule (GTS). Die eine oder andere Kernzeit mancher Grundschulen ist sehr gut bis zu gut besucht, sprich übervoll und Anträge müssen abgelehnt werden. Daher hat der Gemeinderat schon vor Jahren entschieden, zunächst an der Gotthard-Müller-Schule in Bernhausen eine weitere GTS zu installieren. Zudem wird gerade geprüft und diskutiert, ob auch an der Grundschule Bonlanden eine GTS eingerichtet werden könnte. In beiden Schulen erleben wir sehr kontroverse Diskussionen. Zumeist sind die Gegner lauter und scheinbar zahlenmäßig überlegen. Das spiegelt sich vor allem auch in der Zusammensetzung in den Gremien wider, die final die Entscheidungen treffen. Daher haben wir vor wenigen Tagen Gegner wie Befürworter aufgerufen, sich öffentlich zu äußern. Es gab durchaus eine Resonanz beider Seiten, zahlenmäßig war sie aber doch eher überschaubar, und ein klares Stimmungsbild hat sich nach unserer Einschätzung daraus auch nicht ergeben. Daher noch einmal die Bitte an alle Eltern, sich zu äußern. Über Facebook (Messenger: m.me/ FilderstadtGEB; https://www.facebook.com/ FilderstadtGEB/) oder direkt per Mail an uns unter: vorstand@geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /47

Verlässliche Schulbusse

„Wie kann ich unbesorgt zur Arbeit fahren, wenn mein elfjähriges Kind alleine an der Bushaltestelle steht und nicht weiß, wie es in die Schule kommt.“ So oder so ähnlich lauten die Mails besorgter Eltern, die uns derzeit täglich erreichen. Seit der Erfassung der Busausfälle auf unserer Homepage haben wir mehr als 40 Beschwerden erhalten (siehe Grafik). Die Schulsekretariate wenden viel Zeit auf, um verspäteten Kindern nachzutelefonieren; Elterntaxis haben Konjunktur. Das darf so nicht weitergehen. Daher sind wir mit den Schulen und Amt 32 in permanentem Austausch, um die Fehler zu lokalisieren und möglichst rasch abzustellen. Wir fordern sichere und verlässliche Schulbusverbindungen in und um Filderstadt! Wir bitten daher weiter darum, uns möglichst alle Vorfälle zu melden. Dafür steht Ihnen auf unserer Homepage (www. geb-filderstadt.de) ein entsprechendes Meldeformular zur Verfügung. (ufa)

Amtsblatt 2019 /46

Erste Sitzung im Schuljahr 2019/20

Der GEB Filderstadt trifft sich zu seiner ersten Sitzung in diesem Schuljahr am Mittwoch, 27. November, in den Räumen der Realschule Bernhausen Fleinsbachschule (RSB) Eingeladen sind die Elternbeiratsvorsitzenden aller Schulen in Filderstadt; dazu gehören auch die Waldorfschule auf der Gutenhalde und die Pestalozzi-Förderschule in Sielmingen. Eingeladen ist zudem Thomas Dreher als geschäftsführender Schulleiter sowie RSB-Schulleiter Sascha Conrad, der uns an diesem Abend seine Gastfreundschaft gewährt. Wir sind gespannt auf seine Ausführungen, u.a. weil die RSB seit diesem Schuljahr neu den Ganztagsunterricht in Wahlform anbietet. Damit ist sie eine von 26 Schulen in Baden-Württemberg (BW) und eine von vier Realschulen, die in diesem Jahr die Genehmigung erhalten haben. Die Gesamtzahl steigt somit an auf 488 Ganztagsschulen im Land. Turnusmäßig werden bei der Sitzung die Vorsitzenden neu gewählt. Zudem wird über die aktuellen Themen beraten. Als derzeit größtes Ärgernis empfinden Eltern und Schüler die Unzuverlässigkeit der (Schul-)Busse, die fehlende Ortskenntnis der Fahrer und deren mitunter grobes Verhalten. Meldungen dazu sammeln wir auf unserer Homepage (www.geb-filderstadt.de). Neues berichten wir seit Anfang November auch auf unserer eigenen Facebook-Seite facebook.com/FilderstadtGEB. (fi)

Amtsblatt 2019 /45

Schulbus Pünktlichkeitsumfrage Filderstadt 2019

Derzeit erhalten wir verstärkt Meldungen über Verspätungen der Schulbusse im Raum Filderstadt. Auf der Homepage: http://www.geb.filderstadt.de haben wir eine Seite mit einem Formular zur Meldung von unpünktlichen Schulbussen angelegt. Wir sammeln die Meldungen und sind mit dem Ordnungsamt in Kontakt. Nach aktuellen Informationen des Ordnungsamts hat die Baustelle in Stetten einen hohen Anteil an der Unpünktlichkeit der letzten Wochen in Filderstadt, da die Schulbusse dort natürlich auch im Stau standen, konnten die Fahrpläne nicht pünktlich eingehalten werden. Die Baustelle Stetten ist aber nach den Herbstferien fertiggestellt. Dadurch sollte sich dieses Problem dann lösen. Neuhausen hat mit dem Autobahnstau durch die S21-Baustelle zu kämpfen. Auch dort stehen die Busse im Stau und verspäten sich dann. (Ufa)

Amtsblatt 2019 /44

2. Integrationskonferenz

Nächstes Jahr will die Stadt Filderstadt ein Integrationskonzept für alle Filderstädter vorlegen; es geht dabei ausdrücklich nicht nur um Menschen mit ausländischen Wurzeln. Im Rahmen der Erarbeitung des Konzepts fand am 19. Oktober die zweite Integrationskonferenz statt. Dabei ging es unter anderem darum, die Ideen und Vorschläge der ersten Konferenz vom 13. Juli zu gewichten (mit grünen und orangenen Klebepunkten). Viele Vorschläge betrafen den Bereich Sprache und Bildung, zum Beispiel die Förderung muttersprachlichen Unterrichts oder von Lernpatenschaften. Die Mehrzahl der Teilnehmer an der Konferenz, darunter auch eine ganze Reihe von Geflüchteten, hat für Aktionen in diesem Bereich nur sehr wenige Punkte vergeben. Als drängendstes Problem wurde das Thema Wohnen gewählt, zum Beispiel die Hilfe bei der Wohnungssuche oder die Bereitstellung preisgünstigen Wohnraums. Das ist sehr verständlich, und auch wir erhoffen uns hier baldige Lösungen, die allen Filderstädtern zugutekommen. Gleichwohl wünschen wir uns als GEB, dass den Hilfs- und Fördermaßnahmen im Bereich

Amtsblatt 2019 /43

Ganztagsgrundschulen in Filderstadt

Wir stehen als GEB der Einrichtung von Ganztagsgrundschulen positiv gegenüber. Das haben wir bereits 2015 entschieden und in unserer „Agenda 2022“ festgelegt (www. geb-filderstadt.de). Kernvoraussetzung für uns ist aber auch, dass der Wunsch von der Schule ausgehen muss, das heißt gemeinsam von Rektor, Lehrern, Eltern und Schülern. Wir erleben derzeit sowohl in Bernhausen an der Gotthard-Müller-Schule als auch an der Grundschule Bonlanden vor allem von Seiten der Eltern viele Widerstände gegen die Einrichtung eines solchen Ganztagsbetriebs. Kritisiert wird insbesondere der ersatzlose Wegfall des Kernzeitangebots für Kinder, die sich für die klassische Halbtagsschule entscheiden. Daher haben wir letzte Woche parallel zu unserem Amtsblattartikel die Fraktionsvorsitzenden der im Filderstädter Gemeinderat vertretenen Parteien angeschrieben und gebeten, innerhalb ihrer Fraktionen zu prüfen, ob sie es für möglich halten, auch in offenen Ganztagsgrundschulen die Kernzeiten für Halbtagskinder mitzufinanzieren. Wir sind mit unserem Anliegen dort grundsätzlich auf offene Ohren gestoßen. Eine Partei hat sogar umgehend einen Prüfantrag an den Gemeinderat gestellt, um die Kosten für einen solchen Schritt ermitteln zu lassen. Wir freuen uns darüber und sind auf die Ergebnisse und die anschließenden Diskussionen sehr gespannt. (fi)

Amtsblatt 2019 /42

Ganztagsgrundschulen in Filderstadt

Wir glauben, dass es viele gute Gründe gibt, Ganztagsgrundschulen einzurichten. Viele Eltern in Filderstadt lehnen dies vor allem deshalb ab, weil damit für Halbtagskinder die Möglichkeit entfällt, die Kernzeitangebote der Stadt zu nutzen. Dies wurde auch bei der Informationsveranstaltung am 1. Oktober in Bonlanden deutlich. Ob diese Kernzeitbetreuung auch nach Einführung einer Ganztagsgrundschule zur Verfügung steht oder nicht, entscheidet die Stadt Filderstadt als Schulträger bzw. der Gemeinderat. Wir halten es für sinnvoll zu prüfen, ob es nicht sinnvoll wäre, dass sich die Stadt auch nach der Einführung einer Ganztagsgrundschule nach § 4 a des Schulgesetzes an der Finanzierung der flexiblen Kernzeitbetreuung für Nicht-Ganztagskinder beteiligt. Damit könnte nach unserer Einschätzung eine große Hürde zur Einrichtung von Ganztagsgrundschulen in Filderstadt genommen werden. Gleichwohl stellt sich für uns die grundsätzliche Frage, wie ausgeprägt ist in Filderstadt der Wunsch nach Einführung von Ganztagsgrundschulen wirklich? Wäre ggf. ein Ausbau der aktuell sehr stark nachgefragten Plätze in der Kernzeitbetreuung nicht eine sinnvollere Alternative? Zumal eine für die Stadt sehr viel günstigere? Ein Durchsetzen von Ganztagsgrundschulen gegen den ausdrücklichen Elternwillen kann nicht der richtige Weg sein. (fi)

Amtsblatt 2019 /41

Ganztag an der Grundschule Bonlanden

Der Gemeinderat der Stadt Filderstadt hat im Oktober 2018 beschlossen, die Einrichtung eines Ganztagsangebots an der Grundschule Bonlanden näher zu untersuchen. Weitergehende Beschlüsse wurden dazu noch nicht gefasst, auch die relevanten Gremien der Schule haben noch keine Entscheidungen gefällt. Allerdings hält die Schulleiterin der Grundschule Bonlanden, Claudia Bubeck, es für zwingend erforderlich, die beiden Schulstandorte Schiller- und Uhlbergschule zusammenzulegen, um einen sinnvollen Ganztagsbetrieb einzurichten. Das würde bedeuten, dass der Standort Schillerschule aufgegeben werden müsste. Das alles wurde deutlich bei einer Informationsveranstaltung, zu der der Oberbürgermeister der Stadt Filderstadt, Christoph Traub, am 1. Oktober in die Uhlberghalle eingeladen hatte. Rund 70 interessierte Bürger, darunter viele Eltern von Schul- und Kindergartenkindern aus Bonlanden, waren gekommen. Ein Großteil dieser Eltern stand den Plänen von Gemeinderat, Stadtverwaltung und Schulleitung kritisch gegenüber. Vor allem wurde bemängelt, dass künftig die Kernzeit/flexible Nachmittagsbetreuung für die Kinder wegfallen soll, die sich für den Halbtagsunterricht entscheiden. Ganztagskinder hingegen könnten dieses Angebot auch weiter nutzen. Es wurde an dem Abend deutlich, dass noch viel Diskussionsbedarf besteht. (fi)

Amtsblatt 2019 /40

Es ist wieder so weit – Elternabend!

Wenn der Herbst kommt, dann kommen auch die allseits beliebten Elternabende. Spätestens sechs Wochen nach Schuljahresbeginn müssen die Klassenpflegschaftssitzungen (so der offizielle Name) stattgefunden haben. Drei Wochen später müssen spätestens die Elternbeiratssitzungen abgehalten worden sein. Dort treffen sich alle gewählten Elternvertreter einer Schule. Bei dieser Sitzung werden der Elternbeiratsvorsitzende und sein Stellvertreter gewählt. Weitere drei Wochen später, also nach zwölf Wochen, müssen die Gesamtelternbeiratssitzungen stattgefunden haben. Dort treffen sich die gewählten Elternbeiratsvorsitzenden und Stellvertreter aller Filderstädter Schulen. Diese wählen den Gesamtelternbeiratsvorsitzenden und einen Stellvertreter. Diese Termine sind verbindlich für alle Schulen im Land, sie sind im Schulgesetz BadenWürttembergs so festgelegt. Das mag auf den ersten Blick etwas bürokratisch wirken, aber es macht durchaus Sinn, auf eine gewisse Termintreue zu achten. Für die zweiten Elternabende im zweiten Halbjahr gilt das aber nicht, dort dürfen die Termine frei(er) gewählt werden. Zu spät sollte der aber auch nicht sein, man will ja eigentlich auch etwas besprechen, was ggf. in diesem Schuljahr noch umgesetzt werden kann. (fi)

Amtsblatt 2019 /39

In den Schulferien waren viele Hände aktiv!

Daher möchten wir Danke sagen, an all die Helfer, die die Klassenzimmer und Schulen renoviert und gereinigt haben. An das Amt für Familie, Schulen und Vereine, das an diversen Planungen und Ausschreibungen gearbeitet hat. An die Teams von Orts- und Kreispolizeibehörde sowie Polizei, die an den ersten Schultagen mit dafür gesorgt haben, dass die Schüler sicherer unterwegs waren. Wir vom GEB standen auch vor den Schulen und waren erfreut, dass eine abgefahrene Beleuchtung über einem Zebrastreifen vor einer Schule noch am selben Tag instandgesetzt wurde, dass die von uns reklamierten Gefahrenstellen von der Kreispolizeibehörde punktuell kontrolliert wurden und dass eine groß angelegte Überprüfung der Handynutzer im Auto vor den Schulen in Bernhausen dazu beigetragen hat, den Schulweg sicherer zu machen. Leider haben wir auch Schüler beobachtet, die den Helm am Schulranzen befestigt hatten, anstatt damit ihren eigenen Kopf zu schützen. Auch Kopfhörer auf dem Schulweg oder vor der Bushaltestelle sind ein tabu. Der Bringdienst zu den Schulen durch die Eltern darf hier nicht unerwähnt bleiben. Es muss nicht direkt auf dem Zebrastreifen oder vor dem Bus angehalten werden. Es schadet nicht, wenn die Kinder ein paar Meter laufen, wenn man gefahrlos an der nächsten Ecke anhalten kann. (ufa)

Amtsblatt 2019 /38

Eine Zentralküche für Filderstadt

Nach der (verdienten) Sommerpause können wir erholt die Aufgaben im neuen Schuljahr angehen. Wir wünschen allen Schülern, Lehrern, Schulleitungen, dem Schulträger und uns Eltern viel Glück und Erfolg. Einen wesentlichen Anteil am Wohl unserer Schulen haben auch die Entscheidungsträger im Gemeinderat. Wir freuen uns sehr über das Engagement der Stadträte, auch wenn wir (natürlich) nicht immer einer Meinung sind. Besonders gefreut haben wir uns über eine Veröffentlichung der Freien Wähler im Amtsblatt vom 13. September. Die Gemeinderatsfraktion brachte die (alte) Forderung nach einer Zentralküche für Filderstadt erneut ins Gespräch; damit könnten Schulen und Kitas ortsnah mit warmen Speisen versorgt werden. In unserer im März 2015 veröffentlichten „Agenda 2022“ haben wir das bereits als eines von 16 Zielen formuliert. Wir wünschen uns, dass die Errichtung einer solchen Zentralküche unabhängig und ergebnisoffen geprüft wird. Seinerzeit wurden uns interne Berechnungen der Verwaltung präsentiert; eine Zentralküche schien demnach unwirtschaftlich. Eine ganze Reihe von Rahmenbedingungen haben sich seitdem aber verändert (z.B. CO2). Einer Meinung sind wir in diesem (und in vielen anderen Punkten) mit dem Gesamtelternbeirat der Kindertagesstätten (GEB KiTE). Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit. (fi)

Amtsblatt 2019 /31

Aus die Schule …

Aus Filderstädter Sicht geht ein nicht übermäßig ereignisreiches Schuljahr zu Ende, Aufregerthemen gab es sehr wohl. Ganz weit oben steht die unzureichende Lehrerversorgung, die auch hier zu Stundenausfall geführt hat. Und bis jetzt bangt noch so manche Schule, ob sie für das neue Jahr ausreichend Lehrer zugewiesen bekommt. Eine schlimme Situation, die keineswegs vom Himmel gefallen ist. Dass viele, der in den kinderreichen 70ern eingestellten Lehrer in den Ruhestand gehen würden, war bekannt. Umso schlimmer, dass noch vor wenigen Jahren großflächig Lehrerstellen gestrichen werden sollten. Stattdessen fallen nun Stunden sowie Förder- und Ergänzungsangebote aus. Das ist schädlich für unser aller Zukunft. Gerade in unserem so reichen Bundesland, darf so etwas nicht passieren! Wir möchten aber auch die Gelegenheit nutzen, uns bei Lehrern und Schulleitungen für die geleistete Arbeit zu bedanken. Und ein besonders großer Dank geht an Sibylle Hick, die Schulleiterin der Grundschule Plattenhardt, die nach 15 Jahren engagierter Arbeit zum Schuljahresende in den Ruhestand getreten ist. Ihr nachfolgen wird André Carozzi, ein junger, sehr beliebter Lehrer, der viele Jahre an der Gotthard-Müller-Schule unterrichtet hat. Wir wünschen beiden einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt – und uns allen wunderschöne und erholsame Ferien! (fi)

Amtsblatt 2019 /30

Kein Anspruch auf kostenfreie Schülerbeförderung

Eltern haben keinen Anspruch auf kostenlosen Transport ihrer Kinder zur Schule. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat am 16. Juli im Anschluss an die mündliche Verhandlung vom 2. Juli einen Normenkontrollantrag abgewiesen, der sich gegen den in der Satzung des Landkreises Tübingen (Antragsgegnerin) über die Erstattung der notwendigen Schülerbeförderungskosten geregelten Eigenanteil an den Schülerbeförderungskosten richtete (Az.: 9 S 2679/18, 9 S 1221/18). Nach Auffassung des 9. Senats kann ein Anspruch auf Kostenfreiheit der Schülerbeförderung weder dem nationalen Verfassungsrecht noch dem Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte noch der UN-Kinderrechtskonvention entnommen werden. Auch der Höhe nach begegne die Eigenanteilsregelung keinen rechtlichen Bedenken. Eine Revision zu dem Urteil ließ das Gericht nicht zu. Geklagt hatte unter anderem eine Familie gegen den Landkreis Tübingen. Dieses Urteil betrifft genauso Filderstädter Eltern. Nach Ansicht der Initiative Eltern für Elternrecht, die den Rechtsstreit unterstützt hatte, sind damit „die juristischen Möglichkeiten in Baden-Württemberg ausgeschöpft“. Wir als GEB Filderstadt bedauern diese Entscheidung. Da in Deutschland Schulpflicht besteht, müssten Fahrkosten und alle Lernmittel kostenfrei sein. (fi)

Amtsblatt 2019 /29

Erfolgreiche erste „Integrationskonferenz“

Ein großes Lob an Barbara Scheubert und ihr Team vom Amt für Integration, Migration und Soziales der Stadt Filderstadt. Nach unserer Einschätzung war die erste „Integrationskonferenz“ am letzten Samstag am DBG in Sielmingen ein voller Erfolg. Erstens weil die Veranstaltung sehr gut besucht war und nicht viele der im Foyer der Schule aufgestellten Stühle frei blieben. Zweitens weil die Konferenz nach unserer Einschätzung perfekt organisiert war und breiten Raum für spannende Diskussionen zu den unterschiedlichen Themenfeldern ließ. Und drittens glauben wir, dass in den verschiedenen Workshops viele zukunftsweisende Ideen entwickelt wurden. Wir hoffen sehr und sind gespannt, ob diese zahlreichen guten Ansätze nun auch in konkreten Projekten umgesetzt werden können. Gerade im Bereich „Sprache und Bildung“ sehen wir genauso viel Bedarf wie Möglichkeiten. Wichtig ist uns zu betonen, dass die Last solcher Aufgaben weder alleine bei Schulen und Kitas, noch bei der Stadt selbst „abgeladen“ werden darf. Wir wünschen uns ein Netzwerk an Organisationen, Ehren- wie Hauptamt, die am gemeinsamen Ziel arbeiten, aber eigenständig agieren. Damit können nach unserer Einschätzung die meisten Potenziale gehoben werden. Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Filderstadt sich dem wichtigen Thema Integration so aktiv annimmt. (fi)

Amtsblatt 2019 /28

Erste Integrationskonferenz in Filderstadt

Am Samstag, 13. Juli, ab 9 Uhr findet am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Sielmingen die erste Filderstädter „Integrationskonferenz“ statt. Dort wird es auch eine Arbeitsgruppe zu „Sprache und Bildung“ geben. Wir als Gesamtelternbeirat Filderstadt werden dabei sein und wir würden uns freuen, wenn viele Eltern schulpflichtiger Kinder ebenfalls daran teilnehmen könnten. Die Schule ist ein ganz zentraler Ort der Integration; wenn dort die Einbindung gut gelingt, dann ist ein ganz wichtiger Baustein für ein gutes Zusammenleben gelegt. Schulleitung und Lehrer alleine können diese Aufgabe aber nicht bewältigen, ganz wichtig ist, dass wir Eltern und vor allem unsere Kinder am Gelingen mitwirken. Integration geht dabei für uns weit über das Einbinden von geflüchteten Menschen und Mitbürgern mit Migrationshintergrund hinaus. Integration ist für uns das Gegenteil von Ausgrenzung – und ausgegrenzt werden auch Kinder, die vermeintlich zu dick, zu dünn, zu intelligent oder zu dumm sind. Dem müssen wir gemeinsam entgegenwirken. Gerne senden wir Ihnen den Flyer zur Veranstaltung zu. Einfach eine Mail senden an: vorstand@geb-filderstadt.de. Auch bei sonstigen Fragen rund um Schule, Bildung und Integration stehen wir gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. (fi)

Amtsblatt 2019 /27

Eltern und Schule – Teil 3

Wir wünschen uns alle, dass unsere Kinder sicher zur Schule kommen. Am besten, sichersten und gesündesten kommen die Grundschüler zu Fuß zur Schule. In der Regel sind die Schulwege kurz, da bei uns jedes Kind in seinem Schulbezirk zur Schule gehen muss. Im Idealfall gehen die Kinder in kleinen Kindergruppen zur Schule. Vorher trifft man sich an markanten Stellen, oder die Kinder holen sich von zu Hause ab. Bei sehr ängstlichen Kindern kann es sinnvoll sein, dass die Eltern anfangs mitlaufen. Manche Kinder und Eltern finden sich auch zu so genannten Eltern- oder Laufbussen zusammen. D.h. bei einer kleinen Gruppe läuft jeden Tag ein anderer Elternteil mit. Wenn Sie und Ihre Kinder sich dabei sicherer fühlen und falls der Schulweg eine ganze Reihe von Gefahren birgt, kann das sehr sinnvoll sein. Aber Schule heißt auch für die Eltern, das Loslassen zu lernen. Kinder können und wollen selbstständig werden. Die elterliche Fürsorge muss aber auf jeden Fall am Schultor aufhören. Hier heißt es für uns Eltern: Stopp! Eltern haben im Schulgebäude in der Regel nichts zu suchen. Schule heißt auch Vertrauen schenken, der Schule und dem eigenen Kind gegenüber. (fi)

Amtsblatt 2019 /24

Eltern und Schule – Teil 2

Wir erleben immer wieder, dass sich Eltern vor ihren Kindern negativ über einzelne Lehrer oder die Schule an sich äußern. Wir erleben auch, dass sich Eltern vor ihren Kindern über die Qualität und die Menge der Hausaufgaben beschweren. Wir erleben auch, dass Eltern die Kritik ihrer Kinder über Lehrer kritiklos übernehmen, ohne auch nur eine zweite Meinung (zum Beispiel die der Lehrer) einzuholen. Wir halten das für den falschen Weg. Wir untergraben mit so einem Verhalten die Autorität der Lehrer. Damit fügen wir aber nicht nur den Lehrern Schaden zu, wir schaden auch unseren Kindern. Wenn viele Kinder einer Klasse, den Lehrer nicht mehr respektieren, dann wird auch der Unterricht darunter leiden. Und am Ende untergraben wir damit auch unsere eigene Autorität. Denn Kinder, die nicht lernen, Autoritäten zu respektieren, werden sehr bald auch uns Eltern in Frage stellen. Es ist wichtig und richtig, die Arbeit von Schule und Lehrern kritisch zu begleiten. Diese Kritik sollten wir aber direkt an die Lehrer richten, oder an die Schulleitung. Oder an uns Elternvertreter. Unsere Kinder sind dafür die falschen Adressaten. Fragen, Anregungen, Kritik? Schreiben Sie uns an: vorstand@geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /23

Eltern und Schule – Teil 1

Der Gesamtelternbeirat ist die Interessenvertretung aller Eltern schulpflichtiger Kinder im Einzugsgebiet eines Schulträgers. Entsprechend üben wir Kritik und geben Anregungen, wenn wir es für sinnvoll erachten. In erster Linie wenden wir uns damit an die Schulleitungen und die Lehrer, die Stadt Filderstadt als Schulträger, die Gemeinderäte etc. Gleichwohl sehen wir es auch als unsere Verpflichtung an, das Verhalten von uns Eltern zu hinterfragen und, wenn nötig, zu kritisieren. Genauso wie die Kinder das richtige Verhalten an einer Schule erlernen müssen, müssen dies auch wir Eltern tun. Zwar wissen wir alle, wie Schule in etwa funktioniert, gleichwohl ist unser Wissen in der Regel einige Jahrzehnte alt. Die Schule von damals ist nicht mehr die Schule von heute, und die Rezepte von damals sind nurmehr bedingt im Jahr 2019 gültig. Daher fragen Sie bei Unklarheiten zunächst bei Lehrern, Schulleitungen oder auch den Elternvertretungen nach. Im direkten Kontakt – so ist unsere Erfahrung – lassen sich die meisten Probleme schnell und umkompliziert lösen. Gerne stehen auch wir für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Unsere Kontaktdaten finden Sie unter: http://www.geb-filderstadt.de oder Sie schreiben direkt an: vorstand@geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /22

Glückwunsch zum Wahlerfolg

Am Sonntag ist der neue Gemeinderat in Filderstadt gewählt worden. Wir gratulieren allen StadträtInnen, die ein Mandat errungen haben. Wir tun das, weil wir die Arbeit unserer kommunalen Politiker schätzen. Nicht weil wir immer mit den Entscheidungen einverstanden sind. Wir tun dies, weil wir wissen, wie in den Fraktionen um Positionen gerungen wird und weil wir wissen, wie viel Zeit und Arbeit viele der StädträtInnen dafür aufbringen. Und dieser Aufwand wird komplett im Ehrenamt erledigt. Für kommunale Sitzungen gibt es zwar ein Sitzungsgeld, in Relation zum Zeitaufwand ist das aber ein Nasenwasser und häufig wird es auch noch an die Fraktionen abgegeben. Vielleicht sollten sich die Kritiker, die sich besonders gerne vor Wahlen in Internetforen über die Unfähigkeit der (kommunalen) Politiker beklagen, dies vor Augen führen. Politik auf kommunaler Ebene ist ein reines Ehrenamt; viel Ehr ist damit aber nicht zu verdienen. Ohne dieses Ehrenamt würde aber die Kommunalpolitik nicht funktionieren. Und jeder der meint, dass er es besser könnte, der sollte statt auf Facebook wütend zu posten, einen solchen Posten übernehmen. Zur Wahl darf sich (fast) jeder stellen. (fi)

Amtsblatt 2019 /21

6. Frage: Drei Wünsche frei

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Wenn Sie drei Wünsche frei hätten für die Filderstädter Schullandschaft, was würden Sie sich wünschen? Dies ist die sechste und letzte Frage, die wir den Parteien gestellt haben. Die Antworten stehen genauso, wie die auf die vorherigen fünf Fragen auf unserer Homepage. Wer also noch Entscheidungshilfe benötigt für die Wahl am Sonntag, der schaut am besten nach unter: http://www.geb-filderstadt.de. Was würden wir vom GEB uns aber wünschen, hätten wir drei Wünsche frei: 1. Mehr Lehrer und eine deutlich höhere Krankheitsreserve. 2. Mehr Geld für die sachliche und räumliche Ausstattung der Schulen, sodass zum Beispiel auch Schulwege und -bücher generell für alle Kinder kostenfrei sind. 3. Weniger Ideologie bei schulpolitischen Debatten, dafür mehr sachorientiertes Arbeiten. Fazit: Wir glauben, dass sich alle Mühe und jeder sinnvoll ausgegebene Euro für Schule und Schulbildung in der Zukunft tausenfach auszahlt. (fi)

Amtsblatt 2019 /20

5. Frage: Auswärtige Kinder an Filderstädter Schulen

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Filderstadt ist sehr attraktiv für Schulkinder aus benachbarten Gemeinden. Filderstadt baut die Schulgebäude und hat damit die Kosten – und auch Kinder unter anderem aus Aichtal, Grötzingen, Neuhausen, Wolfschlugen und Leinfelden-Echterdingen profitieren davon. Halten Sie das für richtig? Wir freuen uns sehr, dass auch Schüler aus benachbarten Gemeinden die Schulen in Filderstadt besuchen. Das fördert zum einen die Gemeinschaft über Gemeindegrenzen hinweg, zum anderen kann mit steigenden Schülerzahlen auch das Angebot an Wahlfächern und Profilen erhöht werden. Wir sehen in starken Bildungseinrichtungen die Chance, dass sich Filderstadt über die Stadtgrenze hinaus profilieren kann. Ein lang gehegter Wunsch von uns ist daher auch der Aufbau eines beruflichen Gymnasiums vor Ort. Um die Investitionslast in Neu- und Erweiterungsbauten von Schulen über Gemeindegrenzen gerecht zu verteilen, sind wir für eine kreisübergreifende Kopf-Pauschale für Schüler. Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /19

4. Vergünstigte Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr kosten aktuell für Filderstädter Kinder 48 Euro/Monat. Was halten Sie von einem städtischen Zuschuss für die Tickets etwa in Höhe von 20 Euro/Monat pro Kind oder gar einem kostenfreien Angebot? Groß sind die Klagen über die Eltern, die ihre Schüler regelmäßig mit dem Auto zur Schule fahren. Das führt zu deutlich mehr Verkehr, vor allem kurz vor Schulbeginn. Immer wieder kommt es dabei auch zu gefährlichen Situationen. Wir haben aber Verständnis dafür, wenn Eltern ihre Kinder auf dem eigenen Arbeitsweg im Auto mitnehmen. Zumal die Kosten für ein Schülerticket nicht wirklich günstig sind – und gute Fahrradwege nicht überall zur Verfügung stehen. Wir könnten uns vorstellen, dass ein verbilligtes Schülerticket helfen kann, die Zahl der Elterntaxis zu reduzieren und den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Und sollte bei bestehender Schulpflicht nicht auch der Weg zur Schule kostenfrei sein? Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /18

Dritte Frage: Schließung der Schillerschule in Bonlanden

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Es gibt Überlegungen rund um die Grundschule in Bonlanden, im Rahmen des Aufbaus eines Ganztagsangebots den Standort Schillerschule zu schließen und nurmehr den Standort Uhlbergschule zu erhalten. Was halten Sie von diesen Überlegungen? Wir als GEB Filderstadt stehen voll hinter dem Prinzip „Kurze Beine, kurze Wege“. Sprich, Grundschüler sollten einen kurzen Schulweg haben, den sie möglichst auch zu Fuß realisieren können. Gleichwohl sehen wir auch den Sanierungsbedarf an der Schillerschule und die organisatorischen Herausforderungen an einer Schule mit zwei Standorten. Wir halten vor diesem Hintergrund eine sachliche Diskussion für wichtig. Schwierig finden wir es, wenn diese Überlegungen mit den Plänen zur Umwandlung in eine Ganztagsgrundschule vermischt werden. Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /17

2. Frage: Ganztagsgrundschulen

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Das Thema Ganztagsgrundschule wird in Filderstadt sehr kontrovers diskutiert. An welchen Standorten halten Sie weitere Ganztagsgrundschulen für notwendig und sinnvoll? Aktuell gibt es in Filderstadt nur eine Ganztagsgrundschule – die Bruckenackerschule in Bernhausen. Nach Wünschen von Stadt und Gemeinderat sollen möglichst noch zwei weitere hinzukommen. Bereits recht weit sind die Planungen zur Umwandlung der Gotthard-Müller-Grundschule in Bernhausen; ein konkretes Datum zum Start gibt es aber nicht. In einem sehr viel früheren Stadium sind die Planungen zur Umwandlung der Grundschule in Bonlanden; entschieden ist dort aber noch nichts. Die Meinungen der Eltern in Filderstadt zur Ganztagsgrundschule sind gespalten, häufig wird darüber sehr kontrovers diskutiert. Viele Gegner lehnen eine Ganztagsschule grundsätzlich ab oder bevorzugen die flexiblere Nachmittagsbetreuung, die die Stadt anbietet. Lesen Sie die Antworten der Parteien unter: http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /16

1. Frage: Freitagsdemonstrationen

Wir haben den Parteien, die sich aktuell um Sitze im Gemeinderat der Stadt Filderstadt bewerben, folgende Frage im Hinblick auf die Kommunalwahl am 26. Mai gestellt: Was halten Sie von den Freitagsdemonstrationen gegen den Klimawandel in der Schulzeit? Wie sollten Filderstädter Schulen nach Ihrer Einschätzung damit umgehen? Nach unserer Einschätzung beteiligen sich
aktuell nur sehr wenige Schulkinder aus Filderstadt an diesen Demonstrationen unter dem Motto „Fridays for Future“. Für uns ist diese Frage trotzdem wichtig, weil sie auch eine grundsätzliche Haltung der Parteien zu solchen Aktionen deutlich machen kann. Schließlich herrscht in Deutschland Schulpflicht und auch eine Schule/Kommune funktioniert nur durch das Einhalten von Regeln? Wann darf aber wer diese Regeln für welches Ziel brechen? Sollten wir Eltern diese Demonstrationen unterstützen und damit einen Stundenausfall tolerieren? Werden wir Eltern unglaubwürdig, wenn wir gleichzeitig den Stundenausfall an Schulen wegen Lehrermangels beklagen? Lesen Sie die Antworten der Parteien unter
http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /15

Fragen zur Kommunalwahl

Wir haben Anfang April allen Parteien, die nach unserer Einschätzung eine realistische Chance haben, in den Gemeinderat der S tadt Filderstadt gewählt zu werden, sechs Fragen rund um die Bildungslandschaft in Filderstadt zugesendet. Alle erhaltenen Antworten werden wir sukzessive im Wochenrhythmus auf unserer Homepage hochladen. Hier im Amtsblatt von Filderstadt dürfen wir aufgrund der aktuellen Karenzzeit vor der Kommunalwahl die Antworten nicht veröffentlichen.
Allerdings dürfen wir in unserer Rubrik die jeweiligen Fragen darstellen und auf die Antworten im Internet hinweisen.Startpunkt ist die Ausgabe am 18. April, die letzte Frage veröffentlichen wir am 24. Mai, kurz vor der Kommunalwahl am 26. Mai. Die Fragen decken viele Bereiche ab, die aktuell rund um die Filderstädter Schulen
diskutiert werden. Insbesondere geht es um die Einrichtung von weiteren Ganztagsgrundschulen in Filderstadt, aber auch um vergünstigte Schülertickets für den öffentlichen Nahverkehr und die Attraktivität der Filderstädter Schulen für auswärtige Schüler. Jeweils mit Veröffentlichung des aktuellen Amtsblatts laden wir die Antworten ins Internet. Bitte schauen Sie nach unter: www. geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /14

Besuch bei den Fraktionen

Im Verlauf des Monats März haben drei Vertreter des Gesamtelternbeirats die Fraktionssitzungen aller im Filderstädter Gemeinderat vertretenen Parteien besucht. In der Reihenfolge der Besuche waren wir bei der Fraktionsgemeinschaft von CDU und FDP, bei der Fraktionsgemeinschaft Die Grünen, den Freien Wählern Filderstadt und der SPD Filderstadt. Wir haben uns sehr über die Einladungen und die Möglichkeit zum Austausch gefreut. Basis unserer Gespräche war die vom GEB erarbeitete Agenda 2022. Sie formuliert 16 Ziele, von denen wir Eltern uns wünschen, dass sie bis 2022 umgesetzt sind. Gleichzeitig ist sie eine Vision von
einem Filderstadt, das sich als Bildungsstandort profiliert. Die Agenda ist unter: http://www.gebfilderstadt. de einsehbar. Vor allem ist es uns wichtig, alle Schularten in Filderstadt zu erhalten, um unseren Kindern eine Vielfalt an Wahlmöglichkeiten zu bieten. Wir haben hier bei den Parteien, bildlich gesprochen, „offene Türen eingerannt“. Insbesondere liegt uns, wie auch den Parteien, der Erhalt der
Jahnschule (Werkrealschule) in Harthausen am Herzen. Die Schule hat es aber die letztenJahre, und auch für das nächste Schuljahr 2019/2020 wieder mit großem Engagement geschafft, die erforderliche Mindestanmeldezahl an Schülern zu erreichen. (fi)

Amtsblatt 2019 /13

Wir sind wieder online

Vor einem dreiviertel Jahr haben wir uns aufgrund der DSVGO und der damit verbundenen Unsicherheit, was dürfen wir noch legal veröffentlichen und was nicht, entschlossen, unsere Homepage einzufrieren. Wir sind schon seit einigen Wochen wieder online und wollen die Filderstädter Schullandschaft aus unserer Sicht abbilden. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen. Internet: http://www.geb-filderstadt.de

Amtsblatt 2019 /12

Unterrichtsausfall

Die Arbeitsgemeinschaften gymnasialer Eltern in Baden-Württemberg (Arge) haben
ein Rechtsgutachten zum Unterrichtsausfall an Gymnasien in Auftrag gegeben und am 15. März öffentlich vorgestellt. Demnach verstößt erheblicher Unterrichtsausfall gegen die verfassungsrechtliche Garantie eines hinreichenden und im Umfang für alle Schüler im Wesentlichen gleichen Unterrichts. „Ein Unterrichtsausfall in einzelnen Kernfächern von 20 Prozent und mehr ist offensichtlich keine Seltenheit“, heißt es dazu im Gutachten. Die Verfasser kommen zu dem Schluss, dass „in den letzten drei Schuljahren vor dem Abitur (…) nicht mehr als acht Prozent an Unterricht insbesondere in den Abiturfächern durch einen qualifizierten Lehrer ausfallen dürfen“. Für das Land ergebe sich die Verpflichtung „durch organisatorische Maßnahmen sicher zu stellen, dass der entsprechende Unterricht
auch allen Schülern in gleicher Weise erteilt werden kann“. Das Kultusministerium
hat in einer noch am selben Tag veröffentlichten Stellungnahme Gesprächsbereitschaft signalisiert. Die Arge erwartet von den Gesprächen und anschließend eingeleiteten Maßnahmen „eine spürbare Verbesserung der Unterrichtssituation“. Eine Klage gegen das Land behält sich die Arge vor. (fi)

Amtsblatt 2019 /11

Elternvertreter werden – und sein (2)

Wer einmal als Elternvertreter, auch in Filderstadt,in „seiner“ Klasse gewählt wurde, der behält diesen „Job“ in der Regel einige Jahre. Trotzdem muss zu Beginn eines jeden Schuljahres neu gewählt werden – es sei denn, der Elternbeirat hat eine andere Regelung festgelegt. Möglich ist es, die Elternvertreter für eine Amtszeit von maximal drei Jahren zu wählen. Zumeist sind Wiederwahlen aber schnell entschieden – weil alle froh sind, wenn die Elternvertreter weitermachen.
Und eigentlich ist es auch gut, das Amt über mehrere Jahre auszuüben. Wie überall zahlt sich auch in diesem Ehrenamt Erfahrung aus – insbesondere, wenn es um die Beilegung von Konflikten geht. Diese können vielfältig und zahlreich sein. Sehr „beliebt“ sind die Themen (Menge der) Hausaufgaben, die Bewertung
von Klassenarbeiten und die Qualität des Unterrichts. Als Faustregel gilt (nicht
nur in der Schule): Je direkter und schneller ein Problem gelöst werden kann, desto
besser. Das heißt zügig den konkreten Konfliktpartner ansprechen und versuchen, zunächst auf dieser Ebene das Problem aus der Welt zu schaffen. Zur Erläuterung: Der Elternbeirat ist die Vertretung der Eltern der Schüler einer Schule. Er setzt sich zusammen aus den Elternvertretern aller Klassen einer Schule (§57 SchG). (fi)

Amtsblatt 2019 /10

Elternvertreter werden – und sein

Eine Pflicht in Schulkassen ist es, zwei Elternvertreter zu wählen. Mehr sind möglich,
weniger nicht. Gewählt werden sie bei den Elternabenden, die zweimal im Schuljahr
stattfinden müssen. Es gibt zumeist nur wenige Eltern, die dieses Ehrenamt übernehmen wollen, denn mit ein wenig Arbeit ist es schon verbunden, mit Ehre manchmal weniger. Klassenlisten erstellen, Klassenfeste mit organisieren, zu den Elternbeiratssitzungen gehen, die Elternabende vorbereiten und der gewählte Klassenpflegschaftsvorsitzende (so die offizielle Bezeichnung) sollte auch durch den Elternabend führen. Das heißt, Ihr eröffnet die Sitzung und führt durch die von Euch in Absprache mit dem Klassenlehrer verfasste Tagesordnung. Achtung: Das Moderationsrecht habt Ihr, nicht der Klassenlehrer. Das wird häufig nicht umgesetzt,
weil Ihr es nicht besser wisst, oder es nicht wollt. Oder weil die Lehrer es nicht wissen, oder sie es nicht wollen. Das Recht liegt auf Eurer Seite, ob Ihr es durchsetzt,
liegt bei Euch. Zu dogmatisch solltet Ihr nach unserer Einschätzung nicht vorgehen,
aber unterbuttern lassen, solltet Ihr Euch auch nicht. Ihr seid nicht nur dafür da, Listen zu führen und die Eltern zum Muffin backen anzuhalten. Es gibt Pflichten und
Rechte. (fi)

Amtsblatt 2019 /09

Georg Appel verstorben

In der Nacht zum 21. Februar ist völlig überraschend unser langjähriges Mitglied Georg Appel im Alter von nur 60 Jahren verstorben. Wir sind fassungslos, bestürzt und tief traurig über diesen Verlust. Wir wünschen der Familie viel Kraft für den Weg, den sie jetzt gehen müssen.
Georg hat in vielen Bereichen die Interessen der Eltern und ihrer Kinder vertreten: als Elternbeiratsvorsitzender am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Sielmingen, im GEB und weit über Filderstadt hinaus. Er arbeitete als Mentor in der Elternstiftung Baden-Württemberg und war stellvertretender Vorsitzender der Arge Stuttgart, der Arbeitsgemeinschaft gymnasialer Elternvertreter im Regierungsbezirk Stuttgart. Zudem engagierte er sich bei der Sprachförderung der Stadt Filderstadt. Wir durften Georg als interessierten und sympathischen Menschen kennenlernen. Er schien immer gut gelaunt bei der Sache und konnte mit seiner feinen, leisen Art Akzente setzen. Trotzdem vertrat er seine Ansichten zielgerichtet und hatte für Probleme ein offenes Ohr. Wir haben einen bemerkenswerten Menschen verloren und er wird in unserer Mitte sehr fehlen. Die Trauerfeier findet am 1. März um 14 Uhr in der katholischen Liebfrauenkirche in Bonlanden statt

Amtsblatt 2019 /08

Rechte und Pflichten

Im letzten Amtsblatt haben wir über die rechtlichen Grundlagen der Elternarbeit berichtet, genauer, wir haben aus dem Schulgesetz des Landes Baden-Württemberg zitiert. Dort steht u.a., dass Eltern das Recht haben, an der schulischen Erziehung mitzuwirken. Dies ist ein Segen für uns Eltern. Es gibt klare Regelungen, wo die Mitwirkung erwünscht und wo sie sogar zwingend erforderlich ist. Das unterscheidet die schulische Gesetzgebung z.B. deutlich von den Regelungen in
Kindergärten. Dort heißt es in §5 (Absatz1) des KiTaG des Landes zwar auch, dass
in den Einrichtungen Elternbeiräte gebildet werden (müssen), aber schon die Bildung örtlicher Gesamtelternbeiräte ist eine Kann- , keine Muss-Bestimmung (Absatz 2). Weitere Regelungen über Mitspracherechte und -pflichten von Eltern sind in dem nur zehn Paragraphen umfassenden Gesetz nicht vorhanden. Warum wird das so unterschiedlich gehandhabt? Nun, der wesentliche Grund dürfte darin liegen, dass es im Gegensatz zur Schule keine Kindergartenpflicht gibt. Wäre dem so, würde mit großer Wahrscheinlichkeit auch die Gesetzgebung ausgeweitet werden. Denn wo Pflichten sind, gibt es in fortgeschrittenen Gesellschaften immer auch Rechte, und umgekehrt. Mehr dazu im nächsten Amtsblatt und unter http://www.geb-filderstadt.de. (fi)

Amtsblatt 2019 /07

Rechtliche Grundlagen der Elternarbeit

Auszüge aus dem Schulgesetz für BW § 55 Eltern und Schule
(1) Die Eltern haben das Recht und die Pflicht, an der schulischen Erziehung
mitzuwirken. (…) Die Schule fördert und unterstützt die Eltern bei der Wahrnehmung ihrer schulischen Elternrechte; dies gilt in besonderer Weise auch für Eltern mit Migrationshintergrund.

(2) Das Recht und die Aufgabe, die Erziehungsarbeit der Schule zu fördern und
mitzugestalten, nehmen die Eltern

  1. in der Klassenpflegschaft,
  2. in den Elternvertretungen und
  3. in der Schulkonferenz wahr.
    § 57 Elternbeirat
    (1) Der Elternbeirat ist die Vertretung der Eltern der Schüler einer Schule. (…)
    (3) Die Eltern der Schüler einer Klasse wählen aus ihrer Mitte einen Klassenelternvertreter und dessen Stellvertreter. Die Klassenelternvertreter und ihre Stellvertreterbilden den Elternbeirat der Schule.
    (4) Der Elternbeirat wählt aus seiner Mitteden Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.

§58 Gesamtelternbeirat
(1) Die Vorsitzenden und je ein stellvertretender Vorsitzender der Elternbeiräte aller
Schulen eines Schulträgers bilden den Gesamtelternbeirat.

Amtsblatt 2019 /06

Bleib sichtbar

Wir möchten mit diesem Bild an alle Eltern appellieren, die Verkehrssicherheit der Fahrräder ihrer Kinder und Jugendlichen gemeinsam zu überprüfen und bei Defekten diese umgehend zu reparieren. Es ist toll und lobenswert, dass der Weg
zur Schule mit dem Fahrrad auch bei diesen widrigen Wetter- und Witterungsverhältnissen durchgeführt wird. Leider haben wir in der letzten Woche vor den Schulen viele Fahrräder mit defektem Vorder- oder Rücklicht oder gar gänzlich ohne Licht beobachten können. Auch helle reflektierende Kleidung oder Helme helfen, die Sichtbarkeit und damit die Verkehrssicherheit deutlich zu
verbessern. (Ufa)

Amtsblatt 2019 /05

Übergang an weiterführende Schulen

Kinder der vierten Klassen und ihre Eltern müssen sich die nächsten Wochen für eine weiterführende Schule entscheiden. Um die Wahl zu erleichtern, oder auch um die Wunschschule einmal genauer zu betrachten, bieten alle weiterführenden Schulen in Filderstadt Tage der offenen Tür und teilweise zusätzliche Infoabende an. Wir können nur allen Eltern und Kindern raten, diese zumeist auch spannenden Angebote zu nutzen. Hier eine Übersicht der Termine, die Sie auch auf unserer Homepage unter www. geb-filderstadt.de nachlesen können.

Amtsblatt 2019 /04

Filderstadt feiert Neujahr

Die Stadt Filderstadt und eine Vielzahl von Parteien und Organisationen haben die letzten Tage zu ihren Neujahrsempfängen eingeladen. Wir Eltern freuen uns sehr über das Engagement und die Vielzahl von Einladungen, die auch uns erreicht haben; leider konnten wir nicht alle Termine wahrnehmen. Nachhaltig beeindruckt hat uns das neue Konzept des Neujahrsempfangs der Stadt Filderstadt, vor allem der „Markt der Möglichkeiten“, wo sich 31 Vereine, Organisationen und Kirchen sowie die Stadt selbst präsentiert hatten. Wir waren positiv überrascht, wie viele der insgesamt 700 Besucher den Markt zum Flanieren und Parlieren genutzt haben. Sehr
gefreut hat uns zudem, dass unser Oberbürgermeister Christoph Traub in seiner
kurzweiligen wie informativen Rede auch der Schulpolitik ein paar Worte gewidmet
hat. Zum einen wies er auf den laufenden Neubau der Gotthard-Müller-Schule und
die Erweiterung der Fleinsbach-Realschule hin, zum anderen auf die Projektplanungen für 2019: den dringend notwendigen Erweiterungsbau am ESG und die Neukonzeption der Gotthard-Müller-Turnhalle, beide in Bernhausen. Wir wünschen auf diesem Wege unserer neuen (Bau-)Bürgermeisterin Susanne Schreiber Glück und Gottes Segen für ihre großen Aufgaben. (fi)

Amtsblatt 2019 /03

Bemerkenswertes Engagement im Fördervereinen

Den Jahresanfang wollen wir nutzen, um den vielen ehrenamtlichen Eltern und Helfern der Fördervereine der Filderstädter Schulen zu danken. Ohne deren Engagement könnten viele Projekte an unseren Schulen nicht so unkompliziert umgesetzt werden, die letztendlich wieder unseren Kindern zu Gute kommen. Mit Helfern meinen wir die Gruppe von Eltern, die teilweise schon seit Jahren
keine Kinder mehr an der Schule haben und sich trotzdem weiterhin einbringen. Ohne diese Helfer könnten manche Fördervereine nicht mehr existieren. Wir wünschen uns für dieses Jahr, dass mehr Eltern sich bei den Fördervereinen ihrer Schule aktiv beteiligen und mithelfen. Unterstützung für alle Fördervereine gibt es
seit 2003 vom Landesverband der Schulfördervereine Baden-Württemberg. Aktuell sind darin 1.300 Mitglieder organisiert. Der LSFV e.V. weist auf Fördermöglichkeiten hin, gibt Hilfestellungen bei Rechtsfragen und bietet Aus- und Fortbildungen an. Er arbeitet eng mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, den kommunalen Landesverbänden und weiteren Initiativen zusammen. Kontakt: http://www.lsfv-bw.de. (ufa)

Amtsblatt 2019 /01-02

Kooperation mit GEB Kite

Kurz vor Weihnachten haben sich die Vorsitzenden des GEB Filderstadt mit drei der neu gewählten Vertreter des Gesamtelternbeirats der Kindertagesstätten Filderstadt (GEB Kite) zu einem ersten Gedankenaustausch getroffen. Das Gespräch fand in sehr offener und freundschaftlicher Atmosphäre statt. Wir haben einige Bereiche abgeklopft, bei denen wir zusammenarbeiten wollen. Das betrifft vor allem die Themen Gefahrstellen im Verkehr und Ganztagsgrundschulen. Gerade bei Letzterem wurde einmal mehr deutlich, dass der Informationsbedarf noch riesig ist. Wir waren
uns einig, dass wir in dieser Hinsicht aktiv werden wollen. Besonders liegt dem GEB Kite auch die Inklusion am Herzen. Das Thema ist vielschichtig und geht weit über Zugangsmöglichkeiten für körperlich beeinträchtigte Menschen hinaus. Wir freuen uns sehr über die vielen Gemeinsamkeiten und die bereits angelaufene konstruktive Zusammenarbeit. Zuletzt hat es vor rund sechs Jahren eine intensive Kooperation mit den damaligen Vertretern des GEB Kite gegeben. Gemeinsam haben wir u.a. eine Umfrage zum Thema Gemeinschaftsschule bei allen Eltern von Schülern und Kindergartenkindern realisiert. Das war ein Baustein, der zur Umwandlung der
Gotthard-Müller-Werkrealschule in eine Gemeinschaftsschule beigetragen hat. (fi)